Gesundheit

Vergleich: Die Zahl der Aids-Toten in Hagen ist gesunken

Ein Arzt nimmt dem Finger eines jungen Mannes Blut ab. Bei einem Teil der HIV-positiven Menschen wird das Virus erst mehrere Jahre nach der Infektion entdeckt.

Ein Arzt nimmt dem Finger eines jungen Mannes Blut ab. Bei einem Teil der HIV-positiven Menschen wird das Virus erst mehrere Jahre nach der Infektion entdeckt.

Foto: Britta Pedersen / dpa

Die Statistik ist erfreulich, auch wenn sie bedeutet, dass immer noch Menschen an den Folgen der HIV-Erkrankung in Hagen sterben müssen.

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2 Menschen in Hagen sind nach Angaben der NRW-Statistiker im Jahr 2017 an den Folgen der HIV-Erkrankung verstorben. Das sind vier weniger als im Vorjahr. Insgesamt sind 89 Menschen in NRW an Aids gestorben, drei Viertel davon sind Männer. Die Aufklärung über das Thema HIV funktioniert, die Zahl an HIV-Neuinfektionen geht kontinuierlich runter – auch durch die Arbeit der AIDS-Hilfe in Hagen. Um den Schritt zur Beratung möglichst einfach zu gestalten, versuchen Aidshilfe-Leiter Andreas Rau und seine Kollegen, eine angenehme und vorurteilsfreie Atmosphäre in den Räumlichkeiten der AIDS-Hilfe zu schaffen, um über sensible, aber notwendige Themen reden zu können.

„Sexuelle Vorlieben und Praktiken sind Bestandteil unseres Gesprächs“, so Rau. Zudem hilft die Atmosphäre im Fall eines positiven Testergebnisses den Betroffenen direkt aufzufangen. Neben der Beratung bieten der Leiter und sein Team auch Schnelltests vor Ort an. Dafür wird nur ein wenig Blut aus der Fingerkuppe benötigt, das Ergebnis folgt bereits zehn Minuten später. Sollte dieses positiv ausfallen, greift direkt das „Buddy-System“ (Kumpel-System), in dem ein Mitarbeiter der AIDS-Hilfe den weiteren Verlauf des Betroffenen begleitet.

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