Kurzfilmfestival

Steinkühler holt wieder Prominente Schauspieler nach Hagen

Bernhard Steinkühler organisiert in Hagen das Filmfestival (Kurzfilmfestival) "Eat my Shorts". Es findet in diesem Jahr erstmals im Stadttheater statt.

Bernhard Steinkühler organisiert in Hagen das Filmfestival (Kurzfilmfestival) "Eat my Shorts". Es findet in diesem Jahr erstmals im Stadttheater statt.

Foto: Jens Stubbe

Hagen.  Christine Neubauer, Horst Janson und Co. – beim Kurzfilmfestival Hagen gibt es wieder viele Promis. Vor allem ein Jungstar sorgt für Interesse.

Wer heute schon sehen will, was die Filmemacher von morgen zu bieten haben, hat Glück: Beim 7. Hagener Kurzfilmfestival „Eat My Shorts“ am Freitag, 29. November, werden aus sechs nominierten Filmen die drei besten ausgewählt und ausgezeichnet. Anders als in den vergangenen Jahren jedoch stellt hierfür nicht das Cinestar die Bühne, sondern das Stadttheater.

Nach sechs Jahren findet das Festival erstmals nicht in den Räumlichkeiten des Cinestars statt. „Wir haben uns für das Stadttheater entschieden, da es zu Beginn unserer Planungen so schien, als stünden in unserem üblichen Kinosaal Umbauarbeiten an. Weniger Plätze können wir uns aber gar nicht erlauben“, erzählt Bernhard Steinkühler, Leiter und Gründer des „Eat My Shorts“-Festivals. Wie in einem Kopfkino schwebt ihm bereits jetzt der genaue Ablauf der Veranstaltung vor und man merkt, dass er hinter dem steht, was er Jahr für Jahr organisiert. Mit dem Stadttheater, davon ist er überzeugt, habe man eine gute Wahl getroffen. „Die Atmosphäre ist dort schön und es gibt genug Platz für Besucher und Gäste.

Julius Weckauf, der „kleine Hape Kerkeling“ kommt

Auch an Prominenten mangele es auch in diesem Jahr nicht. „Wir erwarten Filmgrößen wie Bernd Herzsprung, Christiane Neubauer und Martin Semmelrogge. Besonders freuen wir uns, Julius Weckauf willkommen heißen zu dürfen, der den Preis für den besten Kinderdarsteller erhalten wird.“ Julius Weckauf wurde durch seine Rolle als junger Hape Kerkeling in dem Film „Der Junge muss an die frische Luft“, der die Kinokassen zum Überlaufen brachte, bekannt.

„Unsere prominenten Gäste werden um 17.30 Uhr den roten Teppich vor dem Stadttheater schmücken und nach einem Sektempfang startet um 19 Uhr das 7. „Eat My Shorts“-Festival mit einem Auftritt der Sängerin Nora Brandenburger“, erklärt der Leiter den Ablauf des Festivals. „Um 19.30 Uhr werden dann die sechs nominierten Filme gezeigt, die aus über 2500 eingesendeten Filmen ausgewählt wurden. Zur Jury gehören in diesem Jahr unter anderem Claude Oliver Rudolph (Tatort, Das Boot), Emma Drogunova (Adlon) und Cengiz Akaygün, Gewinner des „Adam“ beim „Eat My Shorts“ 2018. Einen besonderen Ehrenpreis wird Horst Janson („Der Bastian“) für sein Lebenswerk erhalten.

Aftershowparty mit 400 Gästen

„Nach der Filmpreisverleihung, bei der der erste Platz den „Adam“ und ein Gemäldeunikat der bekannten Düsseldorfer Künstlerin Ivana Hammerle-Szmyt erhält, geht es um kurz nach 22 Uhr weiter zur ausverkauften After-Show-Party, zu der über 400 Gäste geladen sind“, weiß Bernhard Steinkühler stolz zu berichten. Im Panorama Hotel Auf’m Kamp kommt jeder mit entsprechender Eintrittskarte in den Genuss von Live-Musik und DJ Bennie. Am Samstag, 30. November, klingt das Festival mit einer Gesprächsrunde zwischen Filmemachern und Juroren aus.

Fil mit Horst Janson und Christine Neubauer wird gezeigt

Filmbegeisterte können sich bereits am Donnerstag, 28. November, das Doku-Drama „Momella – Eine Farm in Afrika“ von Bernd Reufels im Cinestar ansehen. „In dem Film geht es um die wahre Geschichte einer deutschen Auswanderin, die 1907 nach Ostafrika reist, um sich den Traum von einer eigenen Farm zu erfüllen. Durch die zwei Weltkriege verliert sie ihre Farm zwei Mal, aber erkämpft sie sich jedes Mal zurück“, schildert Bernhard Steinkühler den Inhalt des Doku-Dramas. „Es werden sowohl szenisches Material als auch Gespräche des Regisseurs mit Einheimischen gezeigt. In den Hauptrollen sind Christine Neubauer und Horst Janson zu sehen, die bei der Aufführung um 19.30 Uhr zusammen mit dem Regisseur im Saal sein werden und auch zur Jury des Festivals gehören.“

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