Suchmeldung

Sechs Euro und Kaugummi als Finderlohn: Finn (8) sucht Katze

Mit einer selbst gestalteten Anzeige, sucht der kleine Finn aus Breckerfeld nach seinem Haustier. Über Facebook verbreitete sich die Meldung rasant.

Mit einer selbst gestalteten Anzeige, sucht der kleine Finn aus Breckerfeld nach seinem Haustier. Über Facebook verbreitete sich die Meldung rasant.

Foto: privat

Breckerfeld.  Der achtjährige Finn Peuler aus Breckerfeld sucht seinen Kater Jimmy über Facebook. Dem Finder verspricht er sechs Euro und einen Kaugummi.

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Zahlreiche Vermisstenmeldungen machen bei Facebook täglich die Runde, aber diese hier ist besonders herzzerreißend: Der achtjährige Finn Peuler aus Breckerfeld hat eine Suchmeldung für seinen entlaufenen Kater Jimmy geschrieben und den Kater sogar gemalt.

Die Idee einer Suchanzeige hat der kleine Finn

Darin verspricht der Grundschüler als Finderlohn sechs Euro und einen Kaugummi. "Er bekommt von uns und seiner Oma Taschengeld", sagt Melita Kelic. Sie ist die Lebensgefährtin von Finns Vater Oliver und hat die Suchmeldung im sozialen Netzwerk geteilt.

Die Idee ein Plakat zu malen, stammte von Finn selbst. "Meli, ich hab noch sechs Euro und ein Kaugummi", erzählt Kelic von dem Moment, als Finn mit der Idee vor ihr stand. Die Rechtschreibung des Drittklässlers hätten die Erwachsenen dann nicht korrigieren wollen, denn so sei es besonders authentisch.

Melita Kelic war der Kater am vergangenen Samstag entlaufen, als sie vom Einkauf nach Hause kam. "Er ist mir einfach durch die Beine gehuscht", erzählt die Breckerfelderin. Dabei lebte Jimmy erst seit sechs Wochen bei der Familie. Zuvor gehörte das Tier einer an Demenz erkrankten Frau in Hagen, die ihren Jimmy nicht mit in ein Pflegeheim nehmen konnte.

Die einzige Reaktion bislang war leider eine Falschmeldung

Über eine Facebook-Anzeige war Kelic damals auf den Kater aufmerksam geworden, der dringend ein neues Zuhause suchte. Jimmy hätte perfekt zu der 18 Jahre alten Lilly gepasst, der anderen Katze der Familie Peuler. Im 16 Kilometer entfernten Hagen war der Kater an Freilauf gewöhnt, in Breckerfeld aber kennt er sich noch nicht aus.

Kelic hofft, dass die Suchanzeigen helfen, Jimmy zu finden. Bisher gab es leider erst eine Reaktion – eine Falschmeldung. Da war Jimmy mit einem anderen schwarzen Kater verwechselt worden. "Wir wussten direkt, dass es nicht Jimmy war, denn der andere Kater hatte noch Zähne", erzählt Kelic.

Kater Jimmy ist nicht gechippt und nicht registriert

Jimmy war der Vorbesitzerin in Hagen übrigens auch vor einigen Jahren zugelaufen. Sollte der Kater den Weg zurück zu Familie Peuler finden, wollen sie ihn sofort chippen und registrieren lassen: "Damit das nicht nochmal passiert", sagt Kelic. Und der kleine Finn würde sich wohl unendlich freuen.

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