Kriminalität

Prügel-Opfer nach Operation nicht mehr in Lebensgefahr

Hier im Justizzentrum in Hagen sind die beiden jungen Männer am Montag dem Haftrichter vorgeführt worden.

Hier im Justizzentrum in Hagen sind die beiden jungen Männer am Montag dem Haftrichter vorgeführt worden.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Wehringhausen.   Der 35-Jährige liegt weiter auf der Intensivstation. Zwei junge Männer sind dem Haftrichter vorgeführt worden.

Der 35 Jahre alte Mann, der am Sonntagmorgen bei einer Prügelei in Wehringhausen schwer verletzt worden war, schwebt aktuell nicht mehr in Lebensgefahr. Sein Zustand ist aber weiter ernst, er liegt auf der Intensivstation. Unterdessen sind die beiden Männer, die ihm die Verletzungen zugefügt haben sollen, am Montag dem Haftrichter vorgeführt worden. Ob Untersuchungshaft angeordnet wurde, ist noch unklar. Die Staatsanwaltschaft hatte sie beantragt.

Am Kopf operiert worden

Der 35-Jährige ist nach WP-Informationen am Kopf operiert worden, nachdem sich sein Zustand am Sonntagmorgen rapide verschlechtert hatte und er mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen worden war. Weitere Operationen sind wohl nötig.

Die beiden 20 und 22 Jahre alten Männer waren am Sonntag von der Polizei festgenommen worden, nachdem der lebensbedrohliche Zustand des 35-Jährigen offenbar geworden war. Zunächst hatte sich dessen Zustand als weniger schlimm dargestellt. Er war – stark alkoholisiert – sogar aus dem Allgemeinen Krankenhaus geflüchtet. Die beide Festgenommenen hatten einen Tag im Polizeigewahrsam verbracht. Die weiteren Ermittlungen hatten aber offenbar den Tatverdacht gegen die beiden bestärkt, so dass die Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft beantragt hatte.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben