Volksfest

Partystimmung bei Helfer Herbst- und Musiktagen in Hagen

Helfer Herbst und Musiktage. Die Band Treibsand.

Helfer Herbst und Musiktage. Die Band Treibsand.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Helfe.  Das Wetter spielte mit, die Besucher waren zufrieden: Zahlreiche Hagener ließen sich am Wochenende bei den Helfer Herbst- und Musiktagen blicken.

Schon von Weitem ließen laute Musik und freudiges Gelächter auf eine ausgelassene Stimmung schließen: Menschen aller Altersgruppen aus ganz Hagen strömten zur herbstlichen Jahreszeit zum Helfer Marktplatz, um bei den Herbst- und Musiktagen dabei zu sein.

Auch im 27. Jahr in Folge hatten sich die Veranstalter ein vielseitiges Programm einfallen lassen, das Besucher von Freitag bis Sonntag genießen konnten. „Insgesamt bieten wir über 30 Stunden Livemusik und Liveauftritte auf der Bühne“, berichtete Thomas Talarczyk, Vorsitzender des Fördervereins der Grundschule Helfe.

Während es am Freitag mit der offiziellen Eröffnung des Helfer Herbstes durch Oberbürgermeister Schulz, Blasmusik der „Tippelbrüder“ und später mit der Coverband „Treibsand“ losging, startete das Programm am Samstag mit dem Genuss einer deftigen Erbsensuppe. „Anschließend haben die Schüler der Grundschule auf der Bühne ein Programm aus Gesang, Tanz und Akrobatik präsentiert. Gleichzeitig lud der Kindertrödelmarkt zum Stöbern ein“, schilderte Talarczyk den Ablauf.

Voll besetzte Bänke

Doch nicht nur die Jüngsten wurden an diesem Wochenende angesprochen. Nach einem Auftritt der Rudelsinger des Helmut-Turck-Seniorenzentrums, die alle Anwesenden zum Mitsingen animierten, überzeugten der Steigermarsch von „Helfer Blech & Co.“ und die Showtanzgruppe „Diversity“. Richtig los ging es am Samstagabend, als die Coverband „Partyinferno“ mit Hits aller Genres und Jahrzehnte die Stimmung anheizte – vor voll besetzten Bänken und einem tanzenden Publikum. „Wir haben an diesem Wochenende unheimliches Glück mit dem Wetter“, bemerkte Talarczyk erfreut.

Essen als auch Getränke wurden zu erschwinglichen Preisen angeboten. Der Erlös soll wie immer der Grundschule Helfe sowie der Kinder- und Jugendarbeit in Hagen zugute kommen. „All das wäre ohne unser hervorragendes Organisationsteam überhaupt nicht möglich gewesen. Uns helfen über 220 Ehrenamtliche, von denen sich einige sogar Urlaub genommen haben, um schon am Mittwochmorgen mit den Aufbauarbeiten zu beginnen“, lobte der Leiter des Fördervereins der Grundschule die fleißigen Hände, die die Gäste an drei Tagen mit Bier, Wein und einem kleinen gastronomischen Angebot versorgten. „Schwierigkeiten mit gewaltsamen Auseinandersetzungen auf dem Gelände selbst hatten wir auch nicht.“

Kein Herbst ohne Zelt

Dennoch sei während der Vorbereitungen nicht alles glatt gelaufen, musste Talarczyk zugeben: „Im März mussten wir den Zeltbauer wechseln. Das meiste bauen wir ja selbst auf, nur beim Zelt lassen wir dann Experten ran. Zweieinhalb Wochen vor der Veranstaltung bekamen wir die Nachricht, dass auch dieser Zeltbauer absagen musste.“ Plötzlich stand man ohne Zelt da. Aber der Helfer Herbst ohne Festzelt? Das geht einfach nicht. „Also haben wir uns kurzfristig umgeschaut und glücklicherweise einen alternativen Anbieter gefunden.“

Schönster Lohn für den Aufwand waren die Reaktionen der zahlreichen Besucher. „Wir kommen seit 27 Jahren hierher und sind noch nie enttäuscht worden. Die Musik macht Laune und man trifft bekannte Gesichter. Es ist schön, dass ein so kleiner Stadtteil ein so tolles Fest auf die Beine stellt“, schwärmten die Hagenerinnen Diana Hohmann und Birgit Keßler. Diese Begeisterung für das Fest teilte Agnes Suckow: „Seit ich 14 war, bin ich in jedem Herbst hier. Dieses Mal ist das Wetter natürlich super und das Fest wie immer genial. Man trifft auf alte Freunde und kommt ins Gespräch.“

Nach dem Gottesdienst am Sonntag im Festzelt, dessen musikalischer Teil durch den Gospelchor „Living Voices“ gestaltet wurde, stellten Kindertanzgruppen und das Show-Orchester des Zirkus Quamboni ihr Können unter Beweis.

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