Wilder Muttertag

Horde am Büffet: Das sagt die Hagener Staatsanwaltschaft

Das Restaurant Kaisergarten am Stadtgarten in Hagen.

Das Restaurant Kaisergarten am Stadtgarten in Hagen.

Foto: Alex Talash

Buschey.   Welche Konsequenzen drohen den 160 Personen, die ohne jegliches Benehmen, ein Hagener China-Restaurant aufgemischt haben?

Nach dem hordenartigen Auftritt einer 160 Personen großen Gruppe in einem Hagener China-Restaurant am Muttertag gibt es nun eine Reaktion der Hagener Staatsanwaltschaft.

Sie wird keine Ermittlungen gegen die Gesellschaft einleiten. Der Grund: Hausfriedensbruch gehört zu den sogenannten Antragsdelikten. Ein Geschädigter (hier der Inhaber) müsste einen Antrag auf Strafverfolgung stellen. Dies ist aber nicht geschehen.

Wie berichtet waren 160 Personen, darunter 30 Kinder, in das Hagener China-Restaurant „Kaisergarten“ eingefallen und hatten sich laut Augenzeugen wie eine Horde benommen. Das Essen wurde mit Händen aus den Vorrichtungen geholt, die Getränke selbst hinter dem Tresen gezapft. Eine Kundin prellte sich sogar den Fuß, als sie zur Seite gedrängt wurden. Der Inhaber beschrieb die Gruppe als Südosteuropäer. 20 von ihnen hatten sich wenige Tage zuvor tatsächlich fürs Büffet einen Tisch reservieren lassen. Dann aber strömten 140 Menschen mehr in das Restaurant.

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