Holthauser Kinder übernehmen Patenschaft

Elsey / Holthausen.   Auch wenn Wettergott „Petrus“ in diesem Jahr kein Elseyer war, tat das der Stimmung auf dem Elseyer Dorfplatz am Montag keinen Abbruch. Es regnete wahrlich von der ersten Sekunde der Aufstellung des Baumes bis zum späten Abend. Der Maibaum wurde dabei unter tatkräftiger Mithilfe der Hohenlimburger Vereine, namentlich der Handball-Spielgemeinschaft und des Hohenlimburger Schwimmvereins, zuerst abgeholt, und dann von den starken Männern „nach oben gewuchtet“.

Auch wenn Wettergott „Petrus“ in diesem Jahr kein Elseyer war, tat das der Stimmung auf dem Elseyer Dorfplatz am Montag keinen Abbruch. Es regnete wahrlich von der ersten Sekunde der Aufstellung des Baumes bis zum späten Abend. Der Maibaum wurde dabei unter tatkräftiger Mithilfe der Hohenlimburger Vereine, namentlich der Handball-Spielgemeinschaft und des Hohenlimburger Schwimmvereins, zuerst abgeholt, und dann von den starken Männern „nach oben gewuchtet“.

Seemannslieder

Während der Baum aufgestellt wurde, sang der Shanty-Chor der Marinekameradschaft Hagen 1892 bekannte Seemannslieder.

Werner Preuß ist mit seinem musikalischen Partner Michael bei jeder Mai-Veranstaltung ein gern gesehener Gast. Er intonierten zwischenzeitlich „Der Mai ist gekommen“, was bei den vielen Besuchern, die dem Regen trotzten, gut ankam. Stefan Meyer, Vorstandsmitglied der Elseyer Ladengeschaft, sagte im Gespräch mit dieser Zeitung. „Dank allen Helfern, so auch den Sportvereinen, die tatkräftig mit angefasst haben. So stelle ich mir gemeinsames Handeln vor.“

29. Maifest in Holthausen

Mehr Glück mit dem Wetter hatte am Sonntag die CDU Holthausen, die zum 29. Mal ihr traditionelles Maifest auf dem Holthausener Dorfplatz veranstaltete. Das Schmücken des Maibaumes mit bunten Bändern und das anschließende Aufstellung war in diesem Jahr nicht das Hauptereignis. In einer großen Pflanzaktion verschönerten nämlich die Kinder des Holthausener Kindergartens die neue Pergola des Platzes.

Die Wiederbelebung der Pergola, von der Kultur- und Dorfgemeinschaft Holthausen vorangetrieben, wurde von der Bezirksvertretung kräftig unterstützt. Durch einen Finanzzuschuss konnte das Vorhaben der Erneuerung in die Tat umgesetzt werden. Die Holzarbeiten übernahm „Pro Integration“.

Aber damit war das Projekt noch nicht ganz abgeschlossen. Es fehlten noch Pflanzen. „Eine Pergola ohne Pflanzen ist keine Pergola“, verkündete Margrit Partenheimer, Vorsitzende der Kultur- und Dorfgemeinschaft. Eine Pflanzung neuer Gewächse sei daher eine sinnvolle Sache. Eine Aufgabe, der sich Gärtnerin Silke Krüger annahm. Mit ihrem gegründeten interkulturellen Gartenverein besorgte sie die nötigen Pflanzen.

Vier Rosengewächse warteten zu Beginn des Festes darauf, an der Pergola in der Erde gesetzt zu werden. „Die Aktion ist eine tolle Sache“, sagte die gelernte Waldpädagogin. „Die Bepflanzung bei dem Fest zu machen, ist ein passender Moment dafür.“

Patenschaft für neue Blumen

Auf das Einpflanzen der wundervollen Rosen warteten bereits die kleinsten Besucher gespannt – der evangelische Kindergarten Holthausen übernahm nämlich offiziell die Patenschaft für die neuen Blumen am Pavillon.

Nicht nur vom Außenbereich des Kindergarten sollen die Kleinen in Zukunft eine Auge auf die Rosen haben. Dahinter steckt eine gesellschaftliche Idee „Die Kinder sollen zukünftig öfter hingehen, mit einer Gießkanne Wasser holen und die Rosen bewässern“, erklärt Silke Krüger. „Sie übernehmen Verantwortung, und es wird ein Bewusstsein für die Natur geschaffen.“

Mit der Pflanzaktion begann für die Kinder die Patenschaft. Unter anderem Ehrengäste wie Bezirksbürgermeister Hermann-Josef Voss halfen den Mädchen und Jungen, die Pflanzen an ihren Platz zu bringen.

Jeder der vier Gruppen versah am Ende das erfolgreich gepflanzte Gewächs mit einem kleinen Schild mit Namen der Kinder. Nach getaner Arbeit ging das Fest ausgelassen weiter mit Verkaufsständen für Kaffee, Kuchen und Waffeln durch den Förderverein des Kindergartens.

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