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Corona: „Wandern für die Andern“ in Breckerfeld findet statt

Beim „Wandern für die Andern“ gehen die Teilnehmer in Breckerfeld für die gute Sache auf die Strecke.

Beim „Wandern für die Andern“ gehen die Teilnehmer in Breckerfeld für die gute Sache auf die Strecke.

Foto: Michael Kleinrensing

Breckerfeld.  Trotz des Coronavirus kann das Wandern für die Andern am Samstag, 14. März, stattfinden. Das hat eine Risikoprüfung der Stadt ergeben.

Trotz der Ausbreitung des Coronavirus kann das „Wandern für die Andern“ des Ökumenischen Arbeitskreises Eine Welt am Samstag, 14. März, stattfinden. Ab 10.30 Uhr können Wanderer und erstmals auch Mountainbiker auf die Strecken gehen. Zuvor müssen sie sich in der Pausenhalle des Schulzentrums registrieren lassen.

Gebunden ist die Durchführung allerdings an strengere Auflagen, die die Evangelische Jakobus-Kirchengemeinde, die offiziell Veranstalter ist, mit dem Ordnungsamt der Stadt abgestimmt hat. „Es wird keine Reden zur Eröffnung geben“, sagt Pfarrer Paul Diehl, „auf die Ausgabe von Speisen nach der Veranstaltung in der Pausenhalle wird verzichtet. Wir stellen Desinfektionsmittel bereit.“

Getränke werden in Pausenhalle ausgegeben

Tische werden wie in den letzten Jahren auch in der Pausenhalle aufgebaut. „Hier können sich die Teilnehmer, die das Ziel erreicht haben, austauschen“, so Diehl weiter. Getränke würden ausgegeben. Diejenigen, die mit dem Mountainbike unterwegs sind, können auf Wunsch die Kabinen in der Sporthalle nutzen.

Nicht mit im Boot ist die Evangelische Sekundarschule St. Jacobus Breckerfeld. Die Schule ist seit Jahren Partner und hat im Vorfeld unter anderem das Straßenkinder-Projekt in Brasilien ausgesucht, das in diesem Jahr von den Spenden im Rahmen der Veranstaltung profitiert. Jetzt aber gibt es einen Erlass des NRW-Schulministeriums, dass alle schulischen Veranstaltungen außerhalb des normalen Unterrichts abzusagen sind.

Ordnungsamt hat Risiko bewertet

Im Vorfeld hatte Andreas Bleck, Leiter des Ordnungsamtes, anhand eines Kriterienkatalogs das Risiko der Veranstaltung bewertet. „Dabei geht es unter anderem um die Teilnehmerzahl, die Aufenthaltsdauer und die Bedingungen“, so Bleck. So werde beispielsweise geprüft, ob mit Warteschlangen zu rechnen sei und wie dicht Teilnehmer beieinander stehen.

Beim „Wandern für die Andern“ können die Wanderer zwischen drei ausgeschilderten Strecken – 7,5, 10 oder 15 Kilometer – wählen. Für jeden zurückgelegten Kilometer spenden sie entweder selbst und/oder sie besorgen sich Sponsoren.

Mountainbiker können zwischen zwei Strecken wählen

Dieses Prinzip gilt auch für die Mountainbiker. Hier geht es entweder über gut 15 oder 25 Kilometer. Allerdings wird – je nach Teilnehmerzahl – in zwei oder mehr Gruppen mit Guides aus der Mountainbike-Abteilung des TuS Breckerfeld gestartet.

Weil es auf beiden Touren längere Anstiege gibt, ist ein gewisse Grundkondition erforderlich. Auch über Fahrpraxis sollten die Teilnehmer verfügen. Für Anfänger, die ihre erste Tour auf einem Mountainbike absolvieren, ist das „Biken für die Andern“ nicht geeignet.

Für die Biker gibt es die Möglichkeit, sich nach der Tour in den Kabinen der Sporthalle umzuziehen und zu duschen.

Die Fahrräder können auf dem Pausenhof zumindest vom groben Schmutz befreit werden.

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