Fahndung

Unfall: Auto rast in den Wald - Insassen flüchten zu Fuß

Das Unfallauto sah reichlich zerbeult aus.

Das Unfallauto sah reichlich zerbeult aus.

Foto: Foto: / Alex Talash

Hagen.  Ein nebulöser Unfall beschäftigt die Polizei in Hagen. Eine Fahrt endete ungebremst am Baum. Die Insassen hatten möglicherweise ein Drogenproblem.

Ein spektakulärer Unfall in Hagen-Vorhalle beschäftigte Freitagabend die Polizei. Ein Mercedes-Fahrer aus Dortmund fuhr die Serpentinen hoch, übersah vermutlich die erste Kurve und raste offenbar ungebremst geradeaus in das angrenzende Waldstück. Bäume stoppten schließlich das Fahrzeug. Zwei Personen stiegen aus dem Pkw und flüchteten in Richtung Vorhalle. Aufmerksame Zeugen verständigten die Polizei.

Während der Unfallaufnahme tauchte ein Mann (34) wieder auf, wollte aber keine Angaben zum Unfall machen. Da sich Verdachtsmomente ergaben, dass der 34-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte, führten die Beamten vor Ort einen Drogentest durch. Dieser verlief positiv, weshalb der Mann eine Blutprobe auf der Wache abgeben musste.

Währenddessen suchten Polizeihund Fridolin und weitere Streifenwagen nach der zweiten Person. Die eingeleitete Fahndung verlief allerdings ohne Erfolg. Während der aufwendigen Bergung des Fahrzeuges durch die Feuerwehr und einem Abschleppdienst war der Wolfskuhler Weg zeitweise komplett gesperrt. Das Fahrzeug wurde sichergestellt – die Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Angaben zum Flüchtigen machen können. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

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