Konzert

Zwei Chöre beweisen ihre Stimmkraft in der Christuskirche

Die beiden Chöre „S!ing“ und „Take Note“ gestalteten das Konzert in der Christuskirche gemeinsam.

Die beiden Chöre „S!ing“ und „Take Note“ gestalteten das Konzert in der Christuskirche gemeinsam.

Foto: Heinrich Jung

Gladbeck.   Die Sängerinnen und Sänger von „S!ng“ und „Take Note“ hatten zu einem Konzert in Gladbeck eingeladen. Vom Publikum gab’s dafür viel Applaus.

Einen „bunten Strauß“ an Melodien versprach Andreas Fuhrmanski, der Leiter des Chores „S!ng“, Sonntag dem Publikum in der Christuskirche. „S!ng“ gestaltete dieses Konzert zusammen mit dem Chor „Take Note“.

Während „S!ng“ unbeschwert und unkompliziert mit „You raise me up“, „The Rose“ und „Can’t help falling in love“ startete, wartete der reine A-cappella-Chor „Take Note“ mit stark rhythmischen Gospel-Klängen aus Haiti auf. Die 13 Chorsänger und ihre Leiterin Stefanie Lotz stellten ihre Künste auch mit Songs von den Beatles unter Beweis, zuerst mit „We can work it out“. Zu „Yellow Submarine“ statteten sich einige von ihnen sogar mit Schwimmreifen, Taucherbrillen, Regenjacken und Kapitänsmützen aus. In blau und gelb angestrahlte Wände taten ihr Übriges zur Stimmung bei.

Am Keyboard saß Michael Oddei

Danach ging es „wieder ernster“ weiter, wie Lotz ankündigte, allerdings mit ungeminderter Freude und Energie: „Take Note“ boten ihre Version von „Take me home“ von der amerikanischen A-cappella-Gruppe „Pentatonix“ dar. „S!ng“ sorgte mit „My heart will go on“, „What a wonderful world“ und „Can you feel the love tonight“ für gefühlvolle Abwechslung und wurde dabei von Michael Oddei am Keyboard unterstützt.

Beide Chöre bewiesen jederzeit viel Stimmkraft und Tonreinheit. Auch mit einer nur spärlichen Keyboard-Begleitung, teilweise sogar komplett a cappella füllten sie problemlos die Christuskirche mit ihren Singstimmen. „Take Note“ wagten mit „Shalom chaverim“ auch einen Abstecher in das traditionelle israelische Liedgut, bevor sie zu ihrem absoluten Gute-Laune-Hit ansetzten, wie Lotz erklärte: „You can count on me“. Völlig ohne Instrumente entwickelten sie einen rhythmischen Drive, der dem Original von Bruno Mars in nichts nachstand.

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