100 Jahre Stadt Gladbeck

Zum Stadtjubiläum gibt es eine Freiluftshow in Wittringen

Fest-Organisatoren (v.l.): Oliver Grimm, Markus Lübbers, Benedikt Maas von der Caritas, Goran Koscevic, Anke Nienhaus und Marijana Koscevic.

Fest-Organisatoren (v.l.): Oliver Grimm, Markus Lübbers, Benedikt Maas von der Caritas, Goran Koscevic, Anke Nienhaus und Marijana Koscevic.

Foto: Lutz von Staegmann

Gladbeck.   Das Candle Light Dinner zum Gladbecker Jubiläum ist ausverkauft. Aber ein Ruderbötchen kann man noch chartern - für ein Picknick auf dem Teich.

Ordentlich Funken sprühen und unter freiem Himmel so richtig krachen soll es am 14. Juni im Rahmen des Stadtjubiläums in der pittoresken Atmosphäre des Wasserschlosses Wittringen: Mit Feuerwerk, einer Lichterorgel mit Wasserfontäne und Musik.

Zehn Ruderbötchen der Caritas kann man chartern

Das Motto lautet: „100 Gäste – 100 Lichter“. Das Candle Light Dinner im Wasserschloss ist bereits ausverkauft, doch das Zuschauen ist ja auch vom Ufer aus möglich. Zudem besteht Gelegenheit zum Picknick auf dem Wasser. Wer eines der zehn Caritas-Ruderbötchen auf dem Schlossteich chartern möchte, sollte sich sputen. 20 Euro pro Person kostet der Spaß, zwei sind pro Boot zugelassen. Kontakt: gisela.thorwesten@caritas-gladbeck.de, Rufnummer 02043/ 31 61 31.

Das Spektakel mit 30 Meter breiter Wasserorgel und einer Reichweite von bis zu 40 Metern in die Höhe soll bei Einbruch der Dunkelheit – also voraussichtlich gegen 21.30 Uhr, 21.45 Uhr – beginnen, so Anke Nienhaus, die im Rathaus auch für die Konzeption und Organisation von kulturellen Veranstaltungen verantwortlich ist. Die Mitarbeiterin in der Stadtverwaltung hofft: „Das wird eine Sternstunde.“

Nachmittags findet ein Spenden- und Sponsorenlauf statt

Die Lichterschau wird vom lokalen IT-Versorger Gelsen-Net finanziell unterstützt. „100 Lichter – das passt ja auch zu uns; das klang genial“, so Pressesprecher Markus Lübbers. Vom fünfstelligen Betrag profitiere auch der Spenden- und Sponsorenlauf „100 Runden für 100 Jahre Gladbeck“, der am selben Tag um 15 Uhr im Wittringer Stadion startet.

Die Wasserorgel soll so platziert werden, dass sowohl die Dinner-Gäste (als geschlossene Gesellschaft im Schlosshof) wie auch das weitere Publikum eine gute Sicht haben. Besucher können es sich beispielsweise am Ufer des Schlossteichs auf Decken, die sie sich mitbringen, bequem machen und die Show genießen.

Auch das Publikum soll versorgt werden - mit Pommes und Currywurst

Restaurant-Pächter Goran Koscevic und seine Frau Marijana tischen nicht nur das Candle-Light-Menü auf, sie wollen auch das Publikum außerhalb der geschlossenen Gesellschaft nicht darben lassen. Klassiker wie Pommes und Currywurst dürften an so einem langen Abend bestimmt im Handumdrehen Abnehmer finden.

Und die Caritas, die den Bootsverleih betreibt, plant gleichfalls Snacks. Leiter Oliver Grimm: „Ich finde es wichtig, dass wir den Besuchern etwas reichen können.“ Er denkt da an Laugengebäck oder Gegrilltes. Aber diese Planung ist noch nicht in trockenen Tüchern. Schließlich hängt – wie immer bei Open-Air-Veranstaltungen – alles von Petrus’ Launen ab.

Drei unterschiedliche Picknick-Varianten stehen zur Wahl

Seine Charter-Kunden werden auch versorgt: Wer ein Bötchen für diesen Abend gemietet hat, bekommt einen Picknickkorb mit an Bord. Der Inhalt ist unterschiedlich, je nach Gusto. Für Süßschnäbel steht eine Variante parat, alternativ stehen der Korb a la France mit Baguette und Käse oder das deftige Sortiment zur Wahl. Außerdem gehören Schwimmkerzen zur Ausrüstung. Sie sollen als romantisch leuchtende Hingucker auf den Teich gesetzt werden.

Die Organisatoren werden aber wohl schon im Vorfeld ein Kerzchen anzünden und beten, dass das Freiluftspektakel durch Unwetter bloß nicht ins Wasser fällt!

>> ABSAGE BEI BRANDGEFAHR

  • Anhaltende Hitze im Juni könnte dafür sorgen, dass das Feuerwerk-Spektakel am Wittringer Wald abgesagt werden muss, aufgrund der Brandgefahr.
  • Starkregen, mit Blitzen und Sturm könnten die Freiluftfeier ebenfalls gefährden. Das Candle Light Dinner findet aber auf jeden Fall statt, bei Unwetter wird in den Gildensaal umgezogen.

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