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„Wir haben nichts gegen Windkraft“

Harsche Kritik übt das Bürgerforum an der Kreisverwaltung. Diese habe mit ihrer Genehmigung nicht im Interesse der Bürger sondern als Erfüllungsgehilfin eines einzelnen Wirtschaftsunternehmens gehandelt. Im WAZ-Gespräch macht Vorstandsmitglied Raith klar, dass das, auch umweltpolitisch aktive, Bürgerforum Windenergie als Alternative zu herkömmlichen stromerzeugenden Energien nicht grundsätzlich ablehnt. Allein die Mottbruchhalde, die Höhe des 200 Meter hohen Windrads und die Nähe zur Wohnbebauung (600 Meter) seien dafür ungeeignet, betont er. Das Engagement gegen den Bau entspreche dem Anliegen des Forums, sich für die Lebensqualität der Bürger Gladbecks einzusetzen, so wie es hinsichtlich Luftqualität und Lärmschutz im Zusammenhang mit der B 224 sei. Bei der Mottbruchhalde gehe es um Schaffung des Bürgerparks und einer Haldenwelt für Freizeit und Sport. „Das ist eine Jahrhundertchance für die Region und die Lebensqualität der Gladbecker, prägend für Image und Attraktivität der Stadt“, sagt der stellv. Vorsitzende Axnich. Dieses Projekt würde, wie die Beteiligung an der IGA (Int. Gartenausstellung), durch den Windradbau „zunichte gemacht“.

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Harsche Kritik übt das Bürgerforum an der Kreisverwaltung. Diese habe mit ihrer Genehmigung nicht im Interesse der Bürger sondern als Erfüllungsgehilfin eines einzelnen Wirtschaftsunternehmens gehandelt. Im WAZ-Gespräch macht Vorstandsmitglied Raith klar, dass das, auch umweltpolitisch aktive, Bürgerforum Windenergie als Alternative zu herkömmlichen stromerzeugenden Energien nicht grundsätzlich ablehnt. Allein die Mottbruchhalde, die Höhe des 200 Meter hohen Windrads und die Nähe zur Wohnbebauung (600 Meter) seien dafür ungeeignet, betont er. Das Engagement gegen den Bau entspreche dem Anliegen des Forums, sich für die Lebensqualität der Bürger Gladbecks einzusetzen, so wie es hinsichtlich Luftqualität und Lärmschutz im Zusammenhang mit der B 224 sei. Bei der Mottbruchhalde gehe es um Schaffung des Bürgerparks und einer Haldenwelt für Freizeit und Sport. „Das ist eine Jahrhundertchance für die Region und die Lebensqualität der Gladbecker, prägend für Image und Attraktivität der Stadt“, sagt der stellv. Vorsitzende Axnich. Dieses Projekt würde, wie die Beteiligung an der IGA (Int. Gartenausstellung), durch den Windradbau „zunichte gemacht“.

Jens Caron weist indes darauf hin, dass sich nach Ansicht der Steag Windradbetrieb und Freizeitnutzung der Halde nicht ausschließen. Dazu habe die Steag der Stadt mehrfach Gespräche angeboten. Allerdings ohne Erfolg.

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