Theater

Weihnachtsspektakel auf der Bühne der Stadthalle

Der letzte wahre Weihnachtsmann, Kobolde, Elfen und andere zauberhafte Gestalten bevölkern Anfang Dezember die Bühnenbretter. Fotos:Stadt Gladbeck

Der letzte wahre Weihnachtsmann, Kobolde, Elfen und andere zauberhafte Gestalten bevölkern Anfang Dezember die Bühnenbretter. Fotos:Stadt Gladbeck

Im Dezember hebt sich der Vorhang für märchenhafte Produktionen. Kinder und Erwachsene erleben Engel, Kobolde, Geister und Pinocchio.

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Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne all die entzückenden Theateraufführungen, getanzten Märchen und heimeligen Bühnenklassiker? Wie ein Heiliger Abend ohne Tannenbaum . . . Doch so weit wird’s in Gladbeck nicht kommen. Allein in der Mathias-Jakobs-Stadthalle an der Friedrichstraße 53 gehen Anfang kommenden Monats drei Inszenierungen über die Bühne, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen unterhalten werden.

So führt das „Theater auf Tour“ am Mittwoch, 6. Dezember, das zauberhafte Stück „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“ auf. Der Vorhang hebt sich um 16.30 Uhr. Konzipiert ist die Produktion für Mädchen und Jungen ab fünf Jahren. Marion Hohenfeld und Anne Nowak haben die persönliche Lieblingsgeschichte von Cornelia Funke für die Bühne bearbeitet. In einer zauberhaften Inszenierung wird von spannenden Begegnungen im Weihnachtswunderland erzählt.

Kampf um den wahren Sinn von Weihnachten

Es geht um Magie, Freundschaft und den letzten echten Weihnachtsmann. Das ist Niklas Julebukk. Er tritt samt Weihnachtsengel Matilda und seinem Kobold Fliegenbart in das Leben der Kinder Ben und Charlotte. Niklas Julekukk kämpft um den wahren Sinn des Weihnachtsfestes, sein Widersacher ist Waldemar Wichteltod, der alle anderen Weihnachtsmänner bereits in Schokolade verwandelt hat und den Menschen einredet, echte Weihnachtsfreude sei nur durch viel Geld und teure Geschenke zu bekommen. Ben und Charlotte möchten Julebukk helfen, Wichteltod zu besiegen und geraten dabei selbst in Gefahr. Eintritt: sieben Euro auf allen Plätzen, zzgl. Gebühren.

Comedy: „Der Weihnachtshasser“

Das Comedy-Schauspiel „Der Weihnachtshasser“ von Michael Ehnert steht am Donnerstag, 7. Dezember, für erwachsene Besucher auf dem Stadthallen-Programm. Beginn: 20 Uhr. Am Morgen des Heiligen Abends bekommt Geizkragen Scrooge Besuch von seinem alten Geschäftspartner Marley, der allerdings schon seit sieben Jahren tot ist. Der Geist möchte Scrooge warnen: Ihm, dem Freund aus dem Jenseits, werden drei noch viel finsterere Weihnachtsgeister folgen, um dem fiesen Geschäftsmann zum Fest der Liebe endlich einmal kräftig die Leviten zu lesen.

Charles Dickens‘ Geschichte vom verbitterten Geizkragen Scrooge erschien erstmals 1843. Als das Bader-Ehnert-Kommando im Jahre 2001, also 158 Jahre später, seine Version dieser Weihnachtsgeschichte erstmals auf die Bühne brachte, wurden dabei zwar viele tagesaktuelle Bezüge in die Geschichte eingebaut, um Scrooge ein etwas heutigeres Antlitz zu geben. Doch Dickens‘ Geschichte vom herzlosen Großunternehmer verliert auch über Jahre und Jahrzehnte nichts von ihrer Wirkung – und vor allem nichts von ihrer Gültigkeit. Eintrittspreis: 21/18/17 Euro zzgl. Gebühren (Ermäßigungen auf Anfrage).

„Pinocchio“: Lebenshungrig, aber naiv

In einer modernen Musical-Version verzaubert Pinocchios Geschichte das (junge) Publikum. Geeignet ist das Stück für Kinder ab vier Jahren. Das Theater Liberi bringt den italienischen Klassiker über die sprechende Marionette auf ihrer Suche nach Menschlichkeit am Donnerstag, 14. Dezember, ab 16 Uhr, auf die Bühne.

Der Italiener Carlo Collodi erfand die Pinocchio-Figur, geschnitzt vom fürsorglichen Geppetto, im 19. Jahrhundert. Die lebenshungrige Wunderpuppe kann zwar sprechen, weiß aber wenig über die Welt und über den Unterschied zwischen Gut und Böse, Fleiß und Bequemlichkeit. Begleitet von der Musik der Komponisten Christoph Kloppenburg und Hans Christian Becker, stürzt sich Pinocchio naiv in Abenteuer. Aber als eines Tages sein Vater Geppetto verschwindet, bricht die Puppe auf, um ihn zu retten.

„Im Laufe der Geschichte erkennt Pinocchio, dass Hilfsbereitschaft und Mitgefühl stets gute Begleiter sind. Und er hat sein Herz am rechten Fleck!“, so Hauptdarsteller Maik Dehnelt. In der Adaption des Liberi-Autors Helge Fedder darf Pinocchio hin und wieder auch Regeln durchbrechen und seiner Neugier und Abenteuerlust mit Witz und Humor folgen.

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