Welt-Kontinenz-Woche

WAZ-Telefonaktion mit Medizinern zum Thema Inkontinenz

Dr. Rudolf Gossen, Dr. Gabriele Tichy-Voß, Prof. Dr. Bernhard Planz und Dr. Alexander Paschedag am Telefon bei der WAZ-Telefonaktion im vergangenen Jahr.

Foto: Lutz von Staegmann

Dr. Rudolf Gossen, Dr. Gabriele Tichy-Voß, Prof. Dr. Bernhard Planz und Dr. Alexander Paschedag am Telefon bei der WAZ-Telefonaktion im vergangenen Jahr. Foto: Lutz von Staegmann

Gladbeck.   Am 20. Juni beantworten Experten des Barbara-Hospitals Gladbeck Fragen der Leser. An dem Tag öffnet auch das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum.

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Unfreiwilliger Verlust von Urin oder Stuhl ist keine Bagatelle: Rund acht Millionen Menschen in Deutschland sind davon betroffen, Tendenz steigend.

Aber Inkontinenz kann behandelt werden – mit dieser Botschaft will die Klinik für Urologie im Gladbecker Barbara-Hospital in der Welt-Kontinenz-Woche vom 18. bis 22. Juni Betroffenen Mut machen und Informationen geben.

Fragen zu Diagnostik und Therapie

Am Mittwoch, 20. Juni, sind daher gleich mehrere Aktionen geplant. Eine findet in der WAZ-Redaktion statt: Von 14 bis 15 Uhr beantworten Experten der Klinik für Urologie und die Kliniken des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums der KKEL am WAZ-Telefon Fragen zu Diagnostik und Therapie der Harn- und Stuhlinkontinenz.

Kompetenten Rat geben an dem Nachmittag Chefarzt Prof. Dr. Bernhard Planz, Oberärztin Dr. Gabriele Tichy-Voss, Dr. Rudolf Gossen, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie, Oberarzt Alexander Paschedag sowie die spezialisierte Physiotherapeutin Robina Meinhardt.

Harninkontinenz kann verschiedene Ursachen haben

Wer direkt vor Ort mehr erfahren will, kann von 15.30 bis um 17 Uhr das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum im Barbara-Hospital besuchen, wo Darm-, Harnblasenspiegelung und Urodynamik erläutert werden. Treffpunkt ist das Sekretariat der Urologischen Klinik, Barbara-straße 1.

Dabei erfahren die Besucher, dass Harninkontinenz verschiedene Ursachen haben kann. Tritt das Problem in Belastungssituationen auf, liegt oft eine Beckenbodenschwäche vor. Dagegen helfen Gymnastik und Elektrostimulation. Auslöser können aber auch andere Erkrankungen wie Diabetes oder Parkinson sein. Und auch Patienten mit einer Stuhlinkontinenz - für viele ein Tabuthema – kann mit Therapien oder Operationen geholfen werden.

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