Polizeibericht

Was die Polizei am Wochenende in Gladbeck erlebte

Einbrecher an der Steinstraße hebelten eine Tür auf.

Foto: imago stock&people

Einbrecher an der Steinstraße hebelten eine Tür auf.

Gladbeck.  Insgesamt 13 Einsätze verzeichnete die Gladbecker Polizei zwischen Freitagabend und Sonntagvormittag. Ein Auszug aus dem Alltag der Beamten.

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Es war ein durchschnittliches Wochenende für die Polizei in Gladbeck. Zwei Einbrüche, mehrere Fälle von häuslicher Gewalt, ein Taschendiebstahl und ein erfolgloser Enkeltrick stehen im Einsatzbericht – insgesamt 13 Mal wurden die Beamten gerufen.

Zum Beispiel an die Steinstraße, wo am Samstagnachmittag zwei Männer eine Wohnungstür eintraten, alles durchwühlten und schließlich ein Marken-Feuerzeug und etwas Geld erbeuteten. Der Bewohner (42) habe angegeben, zur Tatzeit seien seine fünf Kinder allein gewesen, so ein Polizeisprecher. Verletzt wurde zum Glück niemand, die Polizei ermittelt.

Taschendiebstahl im Discouter

Opfer eines Taschendiebstahls wurde am Samstagvormittag eine Dorstenerin (46) in einem Discounter an der Sandstraße. Die Polizei sucht Zeugen: 0800/2361 111.

An der Postallee brachen Unbekannte in einen Kiosk ein. Durch ein Loch im Bauzaun waren sie an dessen Rückseite gelangt, wo sie unbeobachtet die Tür aufhebeln konnten. Aus dem Kiosk stahlen die Einbrecher laut Polizei einen Zigarettenaustomaten, den sie mit Hilfe einer Schubkarre und eines Büro-Drehstuhl vom Gelände schufen. Sie konnten entkommen.

Leuchten vom Bagger abmontiert

Und dann gab es noch einen kuriosen Diebstahl von einem mit Bauzaun gesicherten Gelände an der Bergmannstraße Ecke Horster Straße neben dem Festplatz. Dort hatten sich bereits zwischen Donnerstag und Freitag ein oder mehrere Unbekannter an einem Kleinbagger zu schaffen gemacht. Er oder sie montierten drei Strahler von dem Fahrzeug ab – den Schaden schätzt die Polizei auf 500 Euro.

Zweckelerin fiel nicht auf Enkeltrick herein

Eine gute Nachricht: Eine Zweckelerin (74) schöpfte Verdacht, als ein Anrufer behauptete, er sei ihr Enkel und brauche dringend Geld. „Die Frau hat gut reagiert“, so der Polizeisprecher, denn sie legte auf und rief ihren Sohn an, der bestätigte: Der Anrufer war nicht ihr Enkel. Die Polizei bittet, am Telefon immer misstrauisch zu sein und im Zweifelsfall lieber einen Rückruf unter einer bekannten anzukündigen. Wer einen Enkeltrick vermutet, sollte immer die Polizei einschalten.

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