Tauben-Aktion

Unwetterwarnung: Die 140 Brieftauben werden nicht fliegen

Die Brieftaubenzüchter werden Mittwochnachmittag nicht vorm Rathaus aufgelassen. Die Aktion wurde wegen der Unwetterwarnung und der zu erwartenden Hitze abgesagt.

Die Brieftaubenzüchter werden Mittwochnachmittag nicht vorm Rathaus aufgelassen. Die Aktion wurde wegen der Unwetterwarnung und der zu erwartenden Hitze abgesagt.

Foto: Joachim Kleine-Büning / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Die Brieftaubenzüchter in Gladbeck haben die Aktion zum Jubiläum vom Kinderschutzbund abgesagt. Aber nicht wegen des Protests der Tierschützer.

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140 Tauben wollten Kinderschutzbund und Stadt am Nachmittag vor dem Rathaus in Gladbeck fliegen lassen. Doch der Taubenauflass fällt aus. Die Brieftauben-Reisevereinigung hat die Aktion abgesagt. Grund sind die Unwetterwarnungen des deutschen Wetterdienstes und die angekündigten Temperaturen von mehr als 30 Grad. Manfred Berger, Vorsitzender der RV Gladbeck: „Die Tiere müssten zwar nur zwei bis drei Kilometer zu ihren Schlägen zurücklegen, aber das Risiko ist zu groß.“

Berger weist ausdrücklich darauf hin, dass die Absage keine Reaktion auf die massive Kritik von Tierschützern sei. Die habe ihn und seine Züchterkollegen zwar überrascht, sei aber völlig unbegründet. Die gemeinsame Veranstaltung von Kinderschutzbund und Stadtverwaltung zum 100. Geburtstag der Stadt und zum 40-jährigen Bestehen des Kinderschutzbundes findet aber trotzdem ab 15 Uhr vor dem Rathaus statt – mit dem Spielmobil und kostenlosem Eis für alle Kinder.

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