Krimi-Reihe

Tote Frau liegt an Schultendorfer Haltestelle

Brigitte Vollenberg stellt ihr neues Buch "Beziehungs Dschungel" vor.

Foto: Christoph Wojtyczka

Brigitte Vollenberg stellt ihr neues Buch "Beziehungs Dschungel" vor. Foto: Christoph Wojtyczka

Gladbeck.   Die Autorin Brigitte Vollenberg legt eine Krimi-Reihe mit lokalem Bezug vor. Morde und Intrigen haben einen Bezug zu Gladbeck.

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Es geht um eine Tote, um zwei ungleiche Geschäftspartner und um eine Gladbecker Miss Marple, die in einem undurchsichtigen Fall spitzfindig herumstöbert – und schließlich tätermäßig fündig wird. Autorin Brigitte Vollenberg (63) startet mit dem Krimi „Beziehungs-Dschungel“ und der Privatermittlerin Eleonore Greiner eine neue Gladbecker Krimi-Reihe in Buchform.

„Das wird der Auftakt zu einer Serie“, sagt Vollenberg, die ihren Fans ein amüsantes und spannendes Leseerlebnis verspricht. Ganz lokal soll es zugehen. So ist der Stadtteil Schultendorf der Schauplatz des ersten Krimis. Den Umschlag ziert die Illustration einer typischen Bushaltestelle der Vestischen. Für die künstlerische Umsetzung sorgte hier ihre Tochter Nora, die Mediendesignerin ist. Diese Bushaltestelle ist quasi der Ort der Entstehung der Geschichte, denn hier hat der Täter eine Frauenleiche abgelegt.

Autorin versucht den Ruhrgebietstypus einzufangen

„Natürlich ist alles rein fiktiv“, sagt Vollenberg, echte Enthüllungen aus dem Stadtteil sind also nicht zu erwarten oder gar zu befürchten. Und doch ereignen sich die Geschehnisse ganz real an den Rändern der Schultenstraße. „Seit Jahrzehnten fahre ich diese Straße entlang und mache dort meine Beobachtungen.“ Das alles fließt natürlich ins Buch mit ein. Da der Krimi ja im Ruhrgebiet spielt, versucht Vollenberg den Ruhrgebietstypus einzufangen. „Allerdings möchte ich dabei auf keinen Fall ins Klischee des Kumpel Anton verfallen.“

Hinter der Idylle Schultendorfs liegt Geheimnisvolles

Hinter der Idylle der Vorstadt Schultendorf liegt – wer hätte das gedacht – viel Geheimnisvolles verborgen. Da gibt es zwei ehemalige Studienkollegen, die mehr oder weniger erfolgreich gemeinsam als Anlageberater tätig sind. Doch während der eine das Geld hereinholt, pflegt der andere – obwohl verheiratet – das locker-leichte Leben und haut das Geld nur so heraus. Intern gibt’s hier also viel Beziehungstheater. Neue Liaisonen werden eingegangen, Scheidungen kurzerhand geplant. Und plötzlich ist eine Frau tot. Ermordet im Affekt.

Hier kommt nun die Privatermittlerin Eleonore Greiner ins Spiel. Da die Frauenleiche in unmittelbarer Nähe ihrer Doppelhaushälfte abgelegt wurde, beginnt Greiner mit ihren Nachforschungen. Anfängliche Neugier wandelt sich in kriminalistischen Spürsinn. Vor allem als ihr netter Nachbar Otto in den Verdacht gerät, etwas mit der Bushaltestellentoten zu tun zu haben.

Misstrauen und Anschuldigungen

Denn nun wird es fies, breiten sich in der Nachbarschaft doch Misstrauen und Anschuldigungen aus. Eine aufregende Tätersuche beginnt, an deren Ende die Lösung des Falls steht, zu der Eleonore einen großen Teil beiträgt. „Sie mischt sich gerne ein, hat auch mal ein Kräusken mit dem einen oder anderen. Und da wird es dann richtig amüsant“, erzählt Vollenberg über den Charakter ihrer Ermittlerin. „Diese Gladbecker Miss Marple ist schrullig und neugierig, aber auch ernsthaft bei der Sache.“

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