Theaterproduktion

Theatergruppe sucht Komparsen für Filmdreh in Gladbeck

Der Film „Dunkelheit und Licht“ über die freie Theatergruppe des Gladbeckers Jens Dornheim läuft erneut am 19. Mai um 11 Uhr in der Schauburg in Buer.

Der Film „Dunkelheit und Licht“ über die freie Theatergruppe des Gladbeckers Jens Dornheim läuft erneut am 19. Mai um 11 Uhr in der Schauburg in Buer.

Foto: Michael Korte

„Willems Wilde Welt“ heißt die neue Produktion der Theatergruppe Glassbooth. Im Stück gibt’s Filmsequenzen. Da sollen viele Menschen auftreten.

Die freie Theatergruppe Glassbooth arbeitet aktuell an einer neuen Produktion. „Willems Wilde Welt“ ist eine selbstverfasste Komödie, die am 29. Juni Premiere feiern soll. Und für die neue Produktion werden noch Komparsen gesucht.

Es gibt keine Kleiderordnung für den Dreh

In dem Theaterstück, so Regisseur Jens Dornheim, sollen nämlich neben der Handlung auf der Bühne immer wieder auch kleinere Filmsequenzen zu sehen sein. Genau dafür sucht die Theatergruppe noch Menschen. Junge, alte, mittelalte – ganz egal.

Auch für die Kleidung gibt es keine Vorgaben bei dem Filmdreh. Die Szenen für den Film sollen alle in Gladbeck gedreht werden. Orte werden das ehemalige Luther-Forum an der Bülser Straße, die Neue Galerie Gladbeck im Rathauspark sowie zwei Privatwohnungen sein.

Je mehr „Freiwillige“ sich melden, desto besser, sagt Jens Dornheim. Es geht nämlich um eine Szene, in deren Mittelpunkt ein Schlagersänger steht.

Der wird von Dominik Hertrich gespielt, der Glassbooth-Fans bereits aus den Produktionen „Luther“ und „Judas“ bekannt ist.

Willem steckt mit 30 in einer tiefen Sinnkrise

Und darum geht es in „Willems Wilde Welt“: Willem ist ein Mann Mitte 30, der in einer tiefen Sinnkrise steckt. Und was macht man in so einer Situation am besten? Man sucht einen Therapeuten, beziehungsweise in Willems Fall eine Therapeutin, auf.

Gemeinsam mit ihr hinterfragt er, was aktuell in seinem Leben schief läuft, „warum er was getan hat“, und vor allem, wie er sein Leben wieder in den Griff bekommen und vielleicht sogar sein persönliches Glück finden kann ...

Dafür begibt sich Willem auf eine Reise, die mit allerlei skurrilen Situationen gespickt ist. Zudem trifft er auch noch auf einige Figuren, die seine Wahrnehmung ebenfalls arg strapazieren.

In dem Stück verschwinden die Grenzen zwischen Erinnerung, Wunsch und Wahrheit

Regisseur Dornheim beschreibt das neue, selbstverfasste Stück als ein Gesellschaftsspiel, in dem die Grenzen verschwimmen „zwischen Erinnerung, Wunsch und Wahrheit“. Und so formt sich Willem eine Welt „mit verführerischen Konsequenzen“.

Die freie Theatergruppe hat bereits einmal für Furore gesorgt mit einem selbst geschriebenen Stück: Für „Container Love“ gab es 2015 den Petra Meurer Sonderpreis. In Anlehnung an TV-Trash wie „Big Brother“ und „Ich bin ein Star...“ gewährte Dornheim dem Publikum bei „Container Love“ einen Einblick in den ersten „Theatercontainer“ der Welt. Sieben Insassen erhielten von einer Stimme aus dem Off ziemlich bizarre Aufgaben gestellt.

„Willems Wilde Welt“ nun ist ebenfalls selbstverfasst, thematisiert auch die (Un)Möglichkeiten des Lebens und weist, genau wie „Container Love“, eine große Portion absurden Humor auf.

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