Kommentar

Terminvergabe beim Bürgeramt: Bürger müssen mitmachen

Die neue Arbeitsweise beim Bürgeramt Gladbeck kommentiert Redakteurin Katrin Walger-Stolle.

Foto: Funke Grafik-Services

Die neue Arbeitsweise beim Bürgeramt Gladbeck kommentiert Redakteurin Katrin Walger-Stolle. Foto: Funke Grafik-Services

Gladbeck.   Zusätzliche Stellen und neue Strukturen sollen die Nerven von Bürgern und Mitarbeitern schonen. Das Bürgeramt stellt sich neu auf.

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Wer etwas auf dem Bürgeramt zu erledigen hat, der muss vorher einen Termin vereinbaren. Eine andere Möglichkeit gibt’s nicht mehr. Bürgerämter in anderen Städten arbeiten schon so – und das wohl auch erfolgreich. Davon hat sich Gregor Wirgs selbst überzeugt, bevor die Umstellung in Gladbeck erfolgte. Die Info über die neue Terminvergabe muss nun noch beim Bürger ankommen.

Zusätzlich erfährt das Bürgeramt aber auch noch die dringend benötigte personelle Verstärkung. Und das ist absolut notwendig, denn es gibt, bedingt durch Gesetzesänderungen, Flüchtlingsstrom und Osterweiterung der EU, einfach auch mehr und kompliziertere Arbeitsvorgänge. Verständigungsprobleme kommen hinzu. Längst nicht jeder, der ins Bürgeramt kommt, spricht deutsch.

Deshalb gilt: Sollten sich die beiden zusätzlichen Stellen als nicht ausreichend erweisen, müssen weitere Mitarbeiter das Amt verstärken. Das ist die Verwaltung Bürgern und Mitarbeitern schuldig.

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