Kunst

Susanne A. Schalz gestaltet ihre „SkulptRuhr“ im Mini-Format

Ein Markenzeichen von Susanne A. Schalz sind großformatige Werke, die unter dem Titel „Pott in Farbe“ weit über die Stadtgrenzen von Gladbeck hinaus bekannt sind. Doch die Künstlerin kann auch „klein“, wie ihre Mini-Fördertürme zeigen. Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Ein Markenzeichen von Susanne A. Schalz sind großformatige Werke, die unter dem Titel „Pott in Farbe“ weit über die Stadtgrenzen von Gladbeck hinaus bekannt sind. Doch die Künstlerin kann auch „klein“, wie ihre Mini-Fördertürme zeigen. Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Die Künstlerin Susanne A. Schalz hat ihre „SkulptRuhren“ geschrumpft. Die Riesen-Fördertürme sind bald auch im Mini-Format erhältlich.

Ihr Lieblingsthema ist unübersehbar: Susanne A. Schalz hat ihr Herz ans Ruhrgebiet verloren, auch in künstlerischer Hinsicht. Und daran möchte die umtriebige kreative Gladbeckerin möglichst viele Menschen teilhaben lassen. Ihr „jüngstes Kind“ auf ihrer kunterbunten Werke-Palette: Mini-Fördertürme in Knallfarben, erhältlich ab 28. August.

Bei Schwarzlicht leuchten die kleinen stilisierten Fördertürme aus Kunstharz

In vielen Nuancen stehen jetzt schon 26 Zentimeter hohe Objekte aus Kunstharz aufgereiht im Magazin. Sonnengelb, Bonbonpink, Neonorange, Apfelgrün, Himmelblau – Susanne A. Schalz spannt einen farblichen Regenbogen. Die Künstlerin macht ihrer Marke „Pott in Farbe“ wieder einmal alle Ehre. Ein Dutzend Töne glänzen dem Besucher des Ateliers an der Talstraße entgegen. „Bei Schwarzlicht leuchten die Farben“, sagt Schalz. An einem Schenkel der stilisierten kleinen Fördertürme glitzert der Schriftzug „SkulptRuhr“ – ein Wortspiel mit Bezug auf das Revier, das der Gladbeckerin so am Herzen liegt.

Für die Minis hat Susanne A. Schalz, die ein Händchen für Mega-Formate hat, die bisherigen 2,10 Meter großen Objekte „geschrumpft“. Ein Exemplar mit Ansichten Gladbecks zieht im alten Ratssaal die Blicke auf sich. Lediglich knapp ein Kilo bringt eine der handlichen Skulpturen auf die Waage, in der Tiefe misst eine jede acht Zentimeter. „Die kleinen Fördertürme stelle ich in dieser Edition nur einfarbig her“, sagt die Künstlerin. „Sie sind alle handbemalt und handlackiert. Da geht keine einzige durch eine Sprühmaschine“, unterstreicht Schalz. Wer also einen Mini für den Stückpreis von 75 Euro mit nach Hause nimmt, hält ein echtes Unikat in Händen. Die Künstlerin findet selbst die kohleschwarze Variante und Türkis besonders chic.

Zu den Farben des Regenbogens gesellen sich Steingrau und Kohleschwarz

Apropos Schwarz: Die Farbe der Steinkohle und Steingrau, wie sollte es in einer ehemaligen Bergbauregion auch anders sein, ergänzen das Spektrum der aktuellen Ausgabe. Die Künstlerin verrät aber jetzt schon: „Im November bringe ich eine limitierte und handsignierte Sonderedition der kleinen Fördertürme.“ Dunkel wie die Nacht – oder das Erdinnere, aus dem Bergleute einst das „schwarze Gold“ zutage förderten.

70 Vorbestellungen hat Susanne A. Schalz für die farbensprühende Auflage bereits angenommen. Wer nun denkt, diese Edition sei auf 100 Exemplare – mit Blick auf „100 Jahre Stadt Gladbeck“ – begrenzt, irrt. Gottlob, möchte man aus der Sicht von Kunstfans sagen. Die Künstlerin verspricht: „Es wird mehr geben.“

Das Atelier „Magazin“ an der Talstraße macht Sommerpause

Doch ein wenig müssen sich all jene, die sich ihren eigenen Förderturm in die Wohnung stellen wollen, noch gedulden, denn das Atelier im Magazin macht Sommerpause. Wer dennoch den Kontakt sucht, findet unter www.magazin-gladbeck.de weitere Informationen.

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