Wirtschaft

Steiner rückt in den Vorstand der Sparkasse Gladbeck auf

Neues Mitglied im Sparkassenvorstand: Marcus Steiner (l.), hier begrüßt von Bürgermeister Ulrich Roland (M.) und Sparkassenvorstandschef Ludger Kreyerhoff. Foto:Joachim Kleine-Büning

Neues Mitglied im Sparkassenvorstand: Marcus Steiner (l.), hier begrüßt von Bürgermeister Ulrich Roland (M.) und Sparkassenvorstandschef Ludger Kreyerhoff. Foto:Joachim Kleine-Büning

Gladbeck.  Marcus Steiner komplettiert nach dem Ausscheiden von Walter Piétzka das Führungsgremium der Sparkasse Gladbeck. Er ist seit 2010 im Haus tätig.

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Die Stadtsparkasse Gladbeck hat seit dem 1. Januar ein neues Vorstandsmitglied: Marcus Steiner, der bereits seit 2010 in führender Position bei dem kommunalen Kreditinstitut arbeitet, rückte in den zweiköpfigen Vorstand auf. Er löst Walter Piétzka ab, der in den Ruhestand gewechselt ist. Der 41-jährige Steiner wird gemeinsam mit Sparkassenvorstandschef Ludger Kreyerhoff künftig die Geschicke des Geldhauses lenken.

Bürgermeister Ulrich Roland, gleichzeitig Vorsitzender des Verwaltungsrates der Stadtsparkasse, stellte Steiner am Montag offiziell als neues Vorstandsmitglied vor. Und lobte den diplomierten Sparkassenbetriebswirt: „Wir haben ihn als hoch motivierten, fachkundigen und kundenorientierten Fachmann kennengelernt und erwarten von ihm einen wichtigen Beitrag zur Fortentwicklung unserer Sparkasse.“

Sparkassenchef Kreyerhoff erfreut über Steiners Berufung

Sparkassenchef Kreyerhoff, der in den vergangenen Jahren bereits eng mit Steiner in seinem Geschäftsdezernat zusammengearbeitet hat, zeigte sich über dessen Wechsel in den Vorstand erfreut: „Das verspricht Kontinuität, die bisherige Zusammenarbeit ist eine ideale Voraussetzung, um die anstehenden Aufgaben erfolgreich zu meistern.“

Steiner sieht die Sparkasse trotz „erheblicher Herausforderungen in einem veränderten Marktumfeld“ auf einem guten Weg. „Wir müssen uns mit den veränderten Kundenerwartungen, der Digitalisierung, dem Niedrigzinsniveau und dem daraus resultierenden Kostendruck auseinandersetzen, um den Erfolg der Sparkasse dauerhaft zu sichern.“ Als kleineres Institut habe man da durchaus auch seine Vorteile, „weil kleine Veränderungen bereits viel verändern können“.

Vorstand ist mit Geschäftsergebnis 2016 zufrieden

Steiner wie Kreyerhoff setzen trotz der erschwerten Rahmenbedingungen auf Wachstum. Als lokaler Finanzdienstleister wolle die Sparkasse dabei ihren Kunden noch stärker als bisher alle Angebote „auf allen Kanälen“ ermöglichen – online, per Smartphone, aber auch weiterhin durch persönliche Beratung vor Ort. Die Vorstände versicherten, dass an eine Reduzierung des Filialnetzes nicht gedacht sei.

Mit dem Geschäftsergebnis 2016 zeigten sich Kreyerhoff und Steiner zufrieden. Mit knapp 760 Millionen Euro liege die Bilanzsumme auf dem Niveau des Vorjahres. Auch wenn mit dem Einlagengeschäft angesichts der Nullzinspolitik derzeit kein Geld zu verdienen sei, so Kreyerhoff, denke die Sparkasse derzeit nicht daran, an der Gebührenschraube zu drehen.

>>Zur Person: Marcus Steiner

Marcus Steiner kam 2010 als Bereichsleiter Interne Revision zur Sparkasse Gladbeck. 2013 wurde er Bereichsleiter Firmenkundenbetreuung. 2015 berief ihn der Verwaltungsrat zum stellvertretenden Vorstandsmitglied (offiziell: Verhinderungsvertreter des Vorstandes).

Steiner ist eine „Sparkassenkind“: Er lernte sein Handwerk bei der Sparkasse Vest, wo er sich fortbildete und seinen Diplom-Sparkassenbetriebswirt machte. Der 41-Jährige wohnt in Dorsten, ist verheiratet und hat drei Kinder. Privat orientiert er sich immer mehr nach Gladbeck, wie e betont.

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