Stellenplan

Stadt stockt Personal im nächsten Jahr um 15 Stellen auf

In der Rathaus werden im kommenden Jahr 15 Mitarbeiter mehr arbeiten.

Foto: Oliver Mengedoht

In der Rathaus werden im kommenden Jahr 15 Mitarbeiter mehr arbeiten. Foto: Oliver Mengedoht

Gladbeck.   Bürgermeister Roland: Vor allem externe Einflüsse sind für das Plus die Ursache. Der Gesamtaufwand fürs Personal liegt bei 58,1 Millionen Euro.

Trotz aller Sparzwänge – die Stadtverwaltung wird im kommenden Jahr mehr Mitarbeiter haben und dafür auch mehr Geld aufwenden müssen. Der entsprechende Stellenplan passierte Montagabend den Haupt- und Finanzausschuss.

In der allgemeinen Verwaltung (ohne den ZBG) wächst die Zahl der Vollzeitstellen netto um 15,2 auf 872,7. Hintergrund sind im wesentlichen, so Bürgermeister Ulrich Roland, externe Einflüsse oder gesetzliche Vorgaben – u. a. bei der Feuerwehr durch höhere technische Anforderungen, aber auch im Sozialbereich, um die Auswirkungen der Flüchtlingssituation bewältigen zu können, oder im Kita-Bereich, um Mehraufwand in der Kinderbetreuung zu erfüllen. Diesem Personalmehrbedarf könne die Stadt nicht ausweichen.

Der Kommunale Ordnungsdienst wird um drei Mann verstärkt

Allerdings ist auch ein geringfügiges Personalplus aus eigener Überlegung dabei: Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) wird, wie von SPD/Grünen gefordert, um zwei Stellen auf acht Planstellen erhöht. Außerdem werde, so Roland, eine Stelle im Ordnungsamt umgewandelt, so dass der KOD künftig über neun volle Stellen verfügt. Der CDU genügt das nicht, sie beharrte auf ihren Vorschlag, den KOD mit vier Stellen zu stärken, wurde aber von der Mehrheit im Ausschuss zurückgewiesen. Eine neue Stelle gewährt der Stellenplan dem Baudezernat: Dort wird zur Bewältigung der Anforderungen wegen des A-52-Projektes eine weitere Kraft benötigt.

Die Zahl der Vollzeitstellen steigt bei der allgemeinen Verwaltung somit von 857,5 auf 872,7 Vollzeitstellen. Unter Einberechnung des ZBG, der im nächsten Jahr 1,5 zusätzliche Stellen einplant (dann 174,5 Stellen), hat die Stadtverwaltung insgesamt im neuen Jahr 1047,4 Vollzeitstellen (1030,7 in diesem Jahr). Unterm Strich muss die Stadt für die zusätzlichen Stellen (ohne ZBG) im kommenden Jahr 756 000 Euro mehr aufwenden, insgesamt sind fürs Personal rund 58,1 Millionen Euro eingeplant. Darin berücksichtigt sind bereits, so Personalamtsleiter Berthold Barheier, Besoldungssteigerungen und mögliche Tariferhöhungen im nächsten Jahr. Dieses Jahr sind fürs Personal der Stadtverwaltung 55,9 Mio Euro nötig.

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