Tradition

St. Martin führt zahlreiche Kinder durch die Innenstadt

Mit St. Martin auf dem Pferd schritt der Martinsumzug mit vielen Kindern wieder durch Gladbecks Innenstadt.

Foto: Oliver Mengedoht

Mit St. Martin auf dem Pferd schritt der Martinsumzug mit vielen Kindern wieder durch Gladbecks Innenstadt. Foto: Oliver Mengedoht

Gladbeck.   Seit 40 Jahren wird die Tradition des Martinsumzugs in Gladbeck gepflegt. Obwohl es regnete, kamen einige Familien zum Goetheplatz.

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Quer durch die Innenstadt zogen am 10. November zahlreiche Kinder mit ihren Laternen bei dem von der Werbegemeinschaft organisierten Martinsumzug. Doch bevor es richtig los ging, stimmten die Singkinder und Bläser der Musikschule die Familien auf dem Goetheplatz richtig ein. So tönten Texte wie „Rabimmel, Rabammel, Rabumm“ über den Platz.

Doch insgesamt waren weniger Leute als noch in den Vorjahren gekommen. „Das ist das erste Mal seit Jahren, dass es so sehr regnet“, wusste Jens Große-Kreul, der stellvertretende Vorsitzende der Werbegemeinschaft. So sank auch die Stimmung mancher Kinder auf einen Tiefpunkt.

Das Wetter besserte sich dann doch noch ein wenig

D

och noch während des Gesangs der Singkinder nahm der Regen ab. Maria Seppelfricke erzählte anschließend die Geschichte des heiligen Martins. Aber es war nicht die bekannte Geschichte von der Mantelteilung, sondern die der Martinsgänse. Schließlich wollte sich der bescheidene Martin im Gänsestall verstecken, als das Volk ihn zum Bischof machen wollte. Während der Geschichte ritt Nicola Neumann als Martin auf der Rheinländer-Stute „Burggräfin ein, die wenig später den Umzug durch die Innenstadt anführte.

„Ich gehe mit meiner Laterne“ schallte es dann durch die Straßen, als zahlreiche Kinder der Reiterin stolz mit ihren bunten und liebevoll gestalteten Laternen folgten. Schluss mit dem Umzug war dann am Europaplatz.

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