Saisoneröffnung

Saison-Auftakt bei perfektem Wetter für den Kotten Nie

Viele Besucher kamen am Samstag zur Saisoneröffnung am Kotten Ni

Viele Besucher kamen am Samstag zur Saisoneröffnung am Kotten Ni

Foto: Oliver Mengedoht

Gladbeck.   Viele Besucher kamen auf Einladung des Fördervereins zur Bülser Straße. Für die neugeborenen Ziegen am Kotten Nie sind nun Namen gefunden.

Seit Jahren markiert es am Kotten Nie das Ende des Winterprogramms und den Startschuss der Open-Air-Saison: das Osterfeuer. Und weil dieses Jahr der Karsamstag auf einen der ersten sommerlichen Tage des Jahres fiel, hatten sich mehr als 450 Besucher auf dem Hof an der Bülser Straße eingefunden, um die Saisoneröffnung zu feiern. „Wir veranstalten unser Osterfeuer immer speziell für Familien“, erklärte Bodo Dehmel, der Vorsitzende des Fördervereins.

Nicht nur am Lagerfeuer beim nach wie vor beliebten Stockbrotbacken, sondern auch beim Hindernislauf mit Eiern und anderen Geschicklichkeitsspielen herrschte den ganzen Nachmittag über reger Betrieb.

Die jungen Ziegen sind eine besondere Attraktion

Die besonderen Attraktionen am ersten Outdoor-Tag des Jahres waren die kleinen Ziegen, die in den vergangenen zwei Monaten auf dem Hof geboren wurden. Immer wieder führte Hans-Dieter Necke Kindergruppen durch das Ziegengehege. „Aber langsam, sonst laufen sie weg“, riet er den jungen Gästen.

Zu den Besuchern auf dem Hof und am Ziegengehege gehörten auch Marcel und Ina Albert. „Wir sind oft hier und unsere Tochter Melissa genießt es sehr, hier zu sein“, berichteten sie. Auch wenn diese kein gerade leichtes Spiel damit hatte, die noch ziemlich scheuen jungen Ziegen mit dem bereitgestellten Stroh zu füttern.

Den ganzen Nachmittag über hatten Kinder auf Loszetteln Namensvorschläge für die neugeborenen Ziegen eingereicht. Kurz bevor das Osterfeuer gezündet wurde, zogen die beiden „Losfeen“ Aggi Allkemper und Hanne Schmidtobreick vier Zettel und gaben den Ziegen die Namen Benni, Kiti, Mira und Lila.

Die vier Kinder, deren Namensvorschläge die Auslosung gewonnen hatten, erhielten als Prämie Spielzeuge, Stofftiere oder Schlüsselanhänger.

Besucher machen es sich zum Osterfeuer auf der Wiese bequem

Zum anschließenden Osterfeuer machten die meisten Besucher es sich auf der Wiese hinter dem Kotten bequem. Josef Hudek, Frank Blommel und Udo Kreitler zündeten den mannshohen Stapel aus Baumschnitt und alten Weihnachtsbäumen an. „Jeder kriegt, was er verdient“, bemerkte Hudek in Anspielung auf die auch am Abend noch sommerlichen Temperaturen.

„Wir waren schließlich in den vergangenen Jahren genug gebeutelt, vor allem, wenn ich an den Nachtflohmarkt und an ‚Christmas Rock‘ denke. Beides ist ins Wasser gefallen, trotz allem waren es super Veranstaltungen.“ Vereinsmitglied Philipp Kosloswki verteilte währenddessen im Osterhasen-Kostüm bis in den Abend unermüdlich Ostersüßigkeiten an die Kinder auf der Wiese.

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