Energie

Richtiges Heizen: Tipps der Experten in Gladbeck spart Geld

Richtiges Heizen spart Geld und Energie, rät die Expertin der Verbraucherberatung, die einen Stützpunkt in Gladbeck hat.

Richtiges Heizen spart Geld und Energie, rät die Expertin der Verbraucherberatung, die einen Stützpunkt in Gladbeck hat.

Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa

Gladbeck.  Die Umweltabteilung Gladbeck und die Verbraucherzentrale geben Tipps. Persönliche Beratungen sollen ab 21. Oktober wieder an den Start gehen.

In der kalten Jahreszeit soll es in den Wohnungen warm und gemütlich sein. Zum richtigen Heizverhalten haben die Umweltabteilung der Stadtverwaltung und Petra Kerstan, Energieberaterin der Verbraucherzentrale NRW mit einem Energiestützpunkt in Gladbeck, eine Reihe von Tipps.

Kann die warme Luft am Heizkörper nicht zirkulieren, funktioniert das Thermostat nicht richtig. Vorhänge vor dem Heizkörper, Abdeckungen oder nah aufgestellte Möbel sollten deshalb entfernt werden. Regelmäßiges Entlüften ist wichtig, denn zu viel Luft im Heizkörper mindert die Heizleistung. Zu hohe Kesseltemperaturen verschwenden unnötig Energie. Es lohnt sich, mit Hilfe der Anleitung oder eines Fachmanns die optimalen Einstellungen zu ermitteln.

Gladbeck: Laut Expertin spart jedes Grad weniger sechs Prozent Heizenergie

„Am wirkungsvollsten ist es, die Heizung herunterzudrehen. Jedes Grad weniger spart sechs Prozent Heizenergie“, erklärt Petra Kerstan. „Eine Senkung der Temperatur von 24°C auf 20°C spart also rund ein Fünftel der Heizkosten.“ Der hydraulische Abgleich des Heizsystems korrigiert die unterschiedlichen Heizlasten und sorgt für eine gleichmäßige Wärmeabgabe. Die Durchführung ist eine Aufgabe für einen Heizungsfachbetrieb.

„Wenn tagsüber alle Bewohner außer Haus sind oder nachts schlafen, muss die Heizung nicht mit voller Kraft heizen“, meint Petra Kerstan. „Komfortabel geht das mit dem Zeitschalter der Heizungsanlage oder programmierbaren Thermostatventilen, dann ist es auch warm, wenn man morgens aufsteht oder abends nach Hause kommt.“

Lüften ist wichtig, um Schimmelbefall in den Wohnräumen zu verhindern. Dabei gilt: Stoßlüften ist die beste Methode, gekippte Fenster sind jedoch besser, als gar nicht zu lüften. Je weniger Wärme nach draußen entweicht, desto weniger muss geheizt werden.

Ein erster Schritt ist deshalb, alte Fenster und Türen abzudichten. Hauseigentümer sollten außerdem über eine Dämmung von Kellerdecke, Dachboden und der gesamten Gebäudehülle nachdenken.

Petra Kerstan beantwortet kostenlos persönliche Fragen

Bei allen Fragen zum richtigen Heizen in privaten Haushalten geben die städtische Umweltabteilung und die Energieberatung der Verbraucherzentrale Auskunft, auch zu Bundes-, Landes- oder kommunalen Fördermitteln.

Die Möglichkeit zur persönlichen, kostenlosen Beratung besteht wieder am Mittwoch, 21. Oktober, zwischen 15 und 18 Uhr. In halbstündigen Einzelterminen beantwortet Architektin Petra Kerstan die Fragen der Ratsuchenden im Stadtteilbüro Stadtmitte, Goethestraße 44.

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