Radiopreis

REL-Sendung für Deutschen Radiopreis 2019 nominiert

Deutschlands tiefste Morgensendung: Radio Emscher Lippe sendete im Dezember von der siebten Sohle des Bergwerks Prosper Haniel in 1200 Metern Tiefe. Es moderierten Lennart Hemme und Timo Düngen.

Deutschlands tiefste Morgensendung: Radio Emscher Lippe sendete im Dezember von der siebten Sohle des Bergwerks Prosper Haniel in 1200 Metern Tiefe. Es moderierten Lennart Hemme und Timo Düngen.

Foto: Matthias Düngelhoff

Gelsenkirchen/Bottrop/Gladbeck.  Das Grimme-Institut hat „Deutschlands tiefste Morgensendung“ für den Radiopreis nominiert. REL hatte zum Kohleaus von Prosper-Haniel gesendet.

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Mit „Deutschlands tiefster Morgensendung“, einem seiner wesentlichen Beiträge zum Ende des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet, hat Radio Emscher Lippe im vergangenen Jahr eine der besten Radiosendungen Deutschlands produziert.

Davon ist die Jury des renommierten Grimme-Instituts überzeugt und hat den Beitrag in der Kategorie „Beste Sendung“ für den Deutschen Radiopreis 2019 nominiert. Die Sendung mit Lennart Hemme und Timo Düngen, die auf einer Idee und dem Konzept von Chefredakteur Ralf Laskowski beruht, ist eine von drei Sendungen, die in dieser Kategorie nominiert sind. Weitere Nominierte sind die Sendungen „Schwerpunkt: Was bleibt von der Affäre um das BAMF“ von Bremen Zwei und „Was Wollen Wissen – die Radioshow mit Fettes Brot“ von N-JOY vom NDR und Bremen Vier.

Die Freude bei Radio Emscher Lippe-Morgenmann Lennart Hemme ist groß

Die Freude bei Radio Emscher Lippe-Morgenmann Lennart Hemme ist schon angesichts der Nominierung riesengroß: „Selten haben wir als Team so viel Arbeit und Vorbereitung in eine einzelne Sendung gesteckt. Und wenn du dann morgens nicht ins Studio, sondern fast 1200 Meter tief unter die Erde fährst, wird dir das auch sehr schnell bewusst.

Aber unten im Bergwerk gab es dann doch wieder das, was unsere Morgensendung auch sonst ausmacht: viel Interaktion mit Hörern, kritische Live-Interviews und Respekt vor denen, die nicht jeden Tag in einer gemütlichen Redaktion arbeiten. Es ist toll, dass diese gemeinsame Leistung über und unter Tage von der Grimme-Jury mit einer Nominierung gewürdigt wird.“

„Egal, ob es am Ende den Preis gibt oder nicht – diese Sendung wird immer ein glänzender und unvergesslicher Höhepunkt in meiner Radiolaufbahn bleiben“, freut sich Radio Emscher Lippe-Chefredakteur Ralf Laskowski darüber, als Finalist nach Hamburg zu fahren.

Der Deutsche Radiopreis wird im September in der Elbphilharmonie in Hamburg verliehen

„Deutschlands tiefste Morgensendung“ wurde am 6. Dezember 2018 aus dem Bergwerk Prosper ausgestrahlt. Der Deutsche Radiopreis wird am 25. September bei einer festlichen Gala mit vielen Prominenten in der Elbphilharmonie in Hamburg verliehen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird bei der zehnten Auflage der Preisverleihung zu Gast sein, Herbert Grönemeyer, Lena Meier-Landrut, Nico Santos, Mark Forster und Simply Red stehen als Künstler auf der Bühne, Barbara Schöneberger moderiert den deutschlandweit bedeutendsten Radiopreis. Die Preisverleihung wird live auf mehr als 60 Radiostationen und im Fernsehen übertragen. Auch Radio Emscher Lippe berichtet am Abend darüber. Weitere Infos gibt es auf www.radioemscherlippe.de und auf www.deutscher-radiopreis.de

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