Grundschul-Projekt

Regenbogenschule in Gladbeck wandelt sich zur Familienschule

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Die Regenbogenschule an der Bülser Straße in Gladbeck wird zur ersten Familienschule in Gladbeck.

Die Regenbogenschule an der Bülser Straße in Gladbeck wird zur ersten Familienschule in Gladbeck.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Die Regenbogenschule will als Familienschule Kindern größere Lernchancen ermöglichen. Eltern sollen mehr in den Schulalltag eingebunden werden.

Die Regenbogenschule in Gladbeck an der Bülser Straße wandelt sich zur Familienschule – am kommenden Freitag wird sie offiziell eröffnet. Die Familienschule soll, so Rektorin Anne Frieß, ähnlich wie die Familienzentren der Kitas, die Bildungschancen der Schüler verbessern, gleichzeitig aber auch die Eltern als Bildungspartner aktiv beteiligen sowie Lehrkräfte und andere Beschäftigte der Schule noch besser miteinander verzahnen.

Die Regenbogenschule solle als Familienschule, so Frieß, dazu beitragen, „ein gelingendes Auswachsen zu fördern und eine Bildungsgleichheit zu schaffen“. Weiterhin sollen Eltern gestärkt werden und in gemeinsamer Verantwortung eine Bildungsbeteiligung ermöglichen, betont die Rektorin. Frieß sieht die Einrichtung der Familienschule als „logischen Schritt im Entwicklungsstand der Schule“.

Schon seit dem Jahr 2016 wird an der Weiterentwicklung des Offenen Ganztages gearbeitet

Schon seit 2016 sei intensiv an der Weiterentwicklung des Offenen Ganztages gearbeitet worden. „In kleinen Schritten wurden das Kollegium und das Personal der OGS immer weiter zusammengeführt“, berichtet die Schulleiterin. Intensiviert wurde die Arbeit noch einmal mit dem Projekt „DialOGStandorte“, das von der Stiftung Mercator gefördert wird. Während eines dreijährigen Qualitätsentwicklungsprozesses seien praxisbewährte Konzepte einer kindorientierten Ganztagsbildung modellhaft mit ausgewählten Praxisvertretern entwickelt und erprobt worden.

Die Angebote sollen nach und nach ausgebaut werden

Frieß: „Daraus leitete sich in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und der Mercator-Stiftung das Ziel eine Familienschule ab.“ Die Angebote der Familienschule richten sich, so die Rektorin, an alle Familien der Schulgemeinde und sollen diese unterstützen. „Wir starten mit unserem Elterncafé und werden die Angebote nach und nach ausbauen. Es soll Aktivitäten für Eltern geben, Vernetzungen mit Kitas und weiterführenden Schulen, Informations- und Beratungsangebote und Netzwerke mit außerschulischen Partnern“, erklärt Frieß.

Zur Unterstützung gibt es eine Koordinationsstelle

Zur Unterstützung wurde eine Koordinationsstelle geschaffen, die mit Andrea Güdding besetzt wurde. Sie sei , so die Rektorin, bereits Teil des Teams. Frieß: „Der Anfang zur Familienschule ist gemacht.“ Am Freitag zum Start der Familienschule sind interessierte Gäste willkommen. Bedingt durch Corona allerdings in kleinen Gruppen und unter Beachtung der 3G-Regelung.

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