Umwelt

Photovoltaik: Gladbecker Unternehmen erhalten Förderung

Durch finanzielle Förderung soll bei Gebäudeeigentümern in Gladbeck das Interesse an Photovoltaik-Anlagen geweckt werden. Die Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr bedenkt auch Unternehmen.

Durch finanzielle Förderung soll bei Gebäudeeigentümern in Gladbeck das Interesse an Photovoltaik-Anlagen geweckt werden. Die Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr bedenkt auch Unternehmen.

Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  In Gladbeck ist das Potenzial für Photovoltaik-Technik noch nicht ausgeschöpft. Unternehmen können eine finanzielle Förderung beantragen.

Um den Klimaschutz weiter zu stärken, beteiligt sich die Stadt Gladbeck seit gut einem Jahr als Pilotkommune an der Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Um die Installation von neuen Anlagen weiter zu steigern, flossen bereits Fördermittel für private Gebäudeeigentümer. Nun soll es auch für Unternehmen finanzielle Unterstützung geben.

Der RVR hat zusammen mit dem Handwerk Region Ruhr die Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr ins Leben gerufen, um in 15 Pilot-Kommunen mit der Erschließung des großen Solarpotentials zu beginnen. In der Metropole Ruhr ist von den knapp 2,5 Millionen Gebäudedächern gut eine Million gemäß der Sonneneinstrahlung für eine solare Nutzung geeignet. Bisher gibt es in der Region allerdings erst etwa 42.000 Dächer mit Photovoltaik-Anlagen.

Gladbeck: Ein Solardachkataster bietet einen Überblick

Die Stadt Gladbeck beteiligt sich an der Sonderaktion für Unternehmer. Die ersten drei Photovoltaik-Anlagen, die fristgerecht beantragt und installiert werden, erhalten einen Zuschuss von 500 Euro. „Neben den stark gesunkenen Anlagen-Preisen lohnen sich solche Anlagen einerseits aufgrund der EEG-Vergütung, andererseits durch den Eigenverbrauch des selbst erzeugten Sonnenstroms“, erklärt Jörg Piontek-Möller, Sanierungsmanager aus der Umweltabteilung. Der Fachmann: „Wer auf einem geeigneten Dach keine Photovoltaik-Anlage nutzt, verschenkt deshalb meist bares Geld.“

Der erste Schritt, um den Zuschuss zu erhalten, ist der Blick in das regionale Solardachkataster. Dort können Interessenten mit wenigen Klicks überprüfen, ob das Dach genug Sonneneinstrahlung bekommt, damit sich eine Photovoltaik-Anlage rechnet.

Das Kataster und viele weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Ausbau-Initiative: https://solar.metropole.ruhr. Darüber hinaus können interessierte Unternehmen während der Sonderaktion eine Erstberatung der Energie Agentur NRW in Anspruch nehmen. „Wir hoffen, durch dieses Angebot noch mehr Gebäudeeigentümer von dieser umweltfreundlichen Energiegewinnung zu überzeugen und damit einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, so Piontek-Möller.

Alle Unterlagen zur Sonderaktion „Förderung von Photovoltaik-Anlagen für Unternehmen“ sind unter www.gladbeck.de/solarmetropole gebündelt. Für weitere Informationen stehen Sophia Sprang und Jörg Piontek-Möller aus der städtischen Umweltabteilung unter 02043 / 99-2351 oder 99-2308 bereit.

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