Politik

Parteichef Bennarend fordert Kurs der Erneuerung für SPD

Nachdenklich: Der Gladbecker SPD-Chef Jens Bennarend, der einen Kurs der Erneuerung für seine partei fordert.

Foto: Lutz von Staegmann

Nachdenklich: Der Gladbecker SPD-Chef Jens Bennarend, der einen Kurs der Erneuerung für seine partei fordert. Foto: Lutz von Staegmann

Gladbeck.  Der Vorsitzende der SPD Gladbeck fordert vor dem Stadtparteitag, die Genossen sollen sich von der „Schockstarre“ nach der Bundestagswahl befreien

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Die SPD Gladbeck will sich bei ihrem Stadtparteitag, der am Samstag, 18. November, ab 10 Uhr im Kulturtempel Rentfort an der Josefstraße stattfindet, aus der „Schockstarre“ befreien, in die die Partei nach dem „desaströsen Wahlergebnis“ bei der Bundestagswahl, geraten ist, kündigte der örtliche Parteichef Jens Bennarend nach der vorbereitenden Vorstandssitzung des SPD-Stadtverbandes an.

„Unser Motto kann nur lauten: Die SPD muss sich erneuern“, so Bennarend in einer Mitteilung. Und weiter schreibt er: „Wir müssen jetzt die Ärmel hochkrempeln und versuchen, uns das verlorengegangene Vertrauen der Bürger wieder zu erarbeiten.“ Im Hinblick auf die nächsten Wahlen wolle dies die SPD mit einem „inhaltlich sehr ambitionierten und fortschrittlichen Wahlprogramm“ tun, aber auch durch ein Personaltableau, „das auf bewährte und neue Leute gleichermaßen setzt“. Der Stadtparteitag solle auch dafür, dass die SPD jünger und weiblicher wird, die Richtung vorgeben.“

Parteichef: Eigentlich in Gladbeck gut aufgestellt

Bennarend erläutert: „Wir müssen die SPD in den nächsten zwei Jahren inhaltlich erneuern – nicht unbedingt nur in Gladbeck.“ Vor Ort fühle man sich eigentlich „inhaltlich ordentlich aufgestellt“. Die Partei müssen es aber schaffen, die Strategie der „erfolgreichen Kommunalpolitik“ auch auf andere Ebenen der Partei zu übertragen. Die SPD brauche insgesamt „einen inhaltlichen Linksruck“, vor allem in der Wirtschaftspolitik, um sich endlich von neoliberalen Irrwegen zu befreien.“

Vor Ort benötige die SPD eine Stärkung der Organisation sowie „ein Umdenken, eine Verjüngung und eine Öffnung bei Funktionären und Mandatsträgern“. Hierbei spiele die Glaubwürdigkeit eine große Rolle. Zu diesen und anderen Themenbereichen kündigte Bennarend mehrere Anträge beim Stadtparteitag an.

„SPD bleibt die Gladbeck-Partei und steht mitten im Leben“

„Die SPD ist und bleibt aber die Gladbeck-Partei und steht mit ihren rund 1000 Gladbecker Mitgliedern mitten im Leben“, stellte der SPD-Parteichef fest. Alleine schon deshalb ist die SPD eine feste Größe in unserer Stadtgesellschaft, mit der immer zu rechnen ist“, so der SPD-Chef abschließend.

Der Stadtparteitag der SPD ist natürlich offen für alle Gladbeckerinnen und Gladbecker. Wer als Gastdelegierte/r teilnehmen möchte, braucht sich vorher nur unter der Telefonnummer 02043/22674 oder 02043/22624 anzumelden.

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