Gespräche

Neue Reihe soll Menschen in Gladbeck ins Gespräch bringen

Stellten das neue Format „Werkstattgespräche am Kotten“ vor: Ludger Schulte-Kellinghaus, Friedhelm Horbach, Walter Pietzka und Bode Dehmel (v. l.).   

Stellten das neue Format „Werkstattgespräche am Kotten“ vor: Ludger Schulte-Kellinghaus, Friedhelm Horbach, Walter Pietzka und Bode Dehmel (v. l.).   

Foto: Oliver Mengedoht / Funke Foto Services

Gladbeck.  Kotten-Nie-Team und Seniorenbeirat in Gladbeck bieten ab Oktober monatlich ein „Werkstattgespräch am Kotten“ an. Zum Auftakt geht es um Corona.

Miteinander reden, sich austauschen über gesellschaftspolitische Themen oder über Fragen, die Menschen auf den Nägeln brennen und in ihrem Alltag beschäftigen: Das Team vom Kotten Nie und der Seniorenbeirat wollen dafür jetzt ein Forum bieten. Die neue Reihe „Werkstattgespräche am Kotten“ startet am 7. Oktober und soll künftig an jedem ersten Mittwoch im Monat in der ehemaligen Holzwerkstatt auf dem Kotten-Gelände an der Bülser Straße stattfinden.

„Diese Reihe soll anknüpfen an die beliebten ,Gespräche am Kamin’, die Werner Röring früher in der Villa Küster angeboten hat, und an die sich viele auch Jahre später noch gern erinnern“, weiß Friedhelm Horbach, Vorsitzender des Seniorenbeirats, aus Gesprächen. Der Zeitpunkt für den Start ist gut gewählt, denn gerade in Corona-Zeiten mit eingeschränkten sozialen Kontakten vermissen viele Menschen den Austausch mit Anderen.

Zu den Veranstaltungen soll ein Gast eingeladen werden

Passend dazu heißt das Thema des ersten Werkstattgesprächs „Corona – was macht das mit uns?“. Für den Einstieg soll zu jeder Veranstaltung ein Gast eingeladen werden, „kein Referent“, betont Bodo Dehmel vom Kotten-Team. „Die Besucher sollen keinen Vortrag hören, sondern sich aktiv einbringen.“ Bei der Auftaktveranstaltung wird Gregor Wirgs, der Leiter des städtischen Ordnungsamtes, diesen Part übernehmen und von seinen Erfahrungen in der Corona-Pandemie berichten, bevor die Gäste in den Gedankenaustausch einsteigen.

Die Themen der zwei folgenden Werkstattgespräche stehen auch schon fest: Am 4. November heißt es: „Was ist Verantwortung?“, und am 2. Dezember tauschen die Teilnehmer ihre Meinungen aus zur Frage „Brauchen wir Weihnachten?“. Wie es danach weitergehen soll, erklärt Ludger Schulte-Kellinghaus vom Seniorenbeirat so: „Wir hoffen, dass sich Menschen von diesen Themen angesprochen fühlen und neue Ideen für weitere Gespräche mitbringen.“ Ausdrücklich nicht erwünscht sind tagesaktuelle, konfliktbeladene politische Diskussionen. Bodo Dehmel: „Selbstverständlich sollen und können kontroverse Meinungen ausgetauscht werden, aber wir möchten keinen Krawall, sondern konstruktive Gespräche.“

Bei den Werkstattgesprächen gelten die üblichen Hygieneregeln

Selbstverständlich gelten für die Werkstattgespräche die üblichen Hygienevorschriften wie Mund-Nasen-Bedeckung beim Eintritt und Abstandsregeln. Und weil die kalte Jahreszeit bevorsteht, hat Walter Pietzka vom Kotten-Team noch einen ganz praktischen Hinweis: „Wir werden für eine gute Durchlüftung sorgen, das heißt, Wohnzimmertemperaturen herrschen nicht. Die Besucher sollten sich entsprechend warm anziehen.“

Die Veranstaltungen beginnen um 16 Uhr, sollen etwa eineinhalb Stunden dauern. Maximal 15 Gäste können kommen, eine Anmeldung ist erforderlich unter 99-2775. http://Hier_gibt_es_mehr_Artikel,_Bilder_und_Videos_aus_Gladbeck{esc#225920485}[teaser]

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