B 224 / A 52

Nach der Oberau-Debatte blicken nun alle auf den 3. November

Staugeplagt - die B 224 in Gladbeck nach einem Lkw-Unfall Mitte September.

Staugeplagt - die B 224 in Gladbeck nach einem Lkw-Unfall Mitte September.

Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Se

Gladbeck/Oberau.   Vielfältige Reaktionen und Einschätzungen gab es mit Blick auf den Tunnelbau in Oberau (Bayern) - jetzt meldet sich auch Joachim Brendel (IHK) zu Wort

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Eine erste offizielle Reaktion aus Berlin erhielt jetzt die Stadt auf das Schreiben von Bürgermeister Ulrich Roland (SPD), in dem er mit Blick auf den Tunnelbau in Oberau (Bayern) von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) eine Gleichbehandlung Gladbecks mit dem kleinen Ort in Süddeutschland gefordert hatte.

In dem vom Parlamentarischen Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann unterzeichneten Schreiben heißt es unter anderem, der Bund stehe weiter bereit, um bei der nächsten Gesprächsrunde am 3. November in Berlin auf konstruktivem Weg eine A-52-Lösung für Gladbeck zu erreichen.

„Projekt in Bayern näher angesehen“

Unterdessen meldete sich im Zuge der Oberau-Debatte auch Joachim Brendel von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen per E-Mail an die Redaktion zu Wort: „Um die aktuelle Diskussion über den Tunnelvergleich Gladbeck/Oberau zu versachlichen, habe ich mir gerade das Projekt Oberau einmal näher angesehen“, formuliert Joachim Brendel, der als klarer A-52-Befürworter gilt und in Gladbeck in den vergangenen Jahren an zahlreichen Foren und Diskussionen zur A-52-Zukunft teilgenommen hat.