Kultur

Musikverein plant Konzertabend mit Werken von Beethoven

Ingeborg Ilaender vom städtischen Nusikverein freut sich auf das Konzert im Juni.

Ingeborg Ilaender vom städtischen Nusikverein freut sich auf das Konzert im Juni.

Foto: Funke Foto Services

Gladbeck.   Präsentiert werden am 4. Juni in der Stadthalle Gladbeck u.a. die Messe C-Dur und die Egmont-Ouvertüre. Mit Solisten und dem Sinfonieorchester Ruhr.

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Der Todestag Ludwig van Beethovens jährt sich im kommenden Jahr zum 190. Mal – sicher für viele Orchester und Chöre eine willkommene Gelegenheit, die Werke des weltberühmten Komponisten verstärkt ins Rampenlicht zu rücken.

In Gladbeck können Beethoven-Fans bereits in Kürze in den Genuss eines Konzertes kommen, das ganz dem Vertreter der Wiener Klassik gewidmet ist – dem hiesigen Städtischen Musikverein sei Dank! Und Zdenko Sojčić, der seit 2010 den Ton in dem Chor angibt. „Er hat sich ein reines Beethoven-Konzert gewünscht“, verrät Pressesprecherin Ingeborg Ilaender.

Dafür proben die rund 50 Mitglieder – im Alter zwischen Anfang 20 bis 87 Jahren – unter Sojčićs Leitung seit vergangenem Dezember. Das Ergebnis ist am Samstag, 4. Juni, ab 18 Uhr in der Mathias-Jakobs-Stadthalle zu hören. Soliisten sind Sonja Schwechten (Sopran), Stephanie Lesch (Alt), Dino Lüthy (Tenor) und Matthias Zangerle (Bass).

Stimmliche Verstärkung erhält der Musikverein vom etwa gleich großen Madrigalchor der Stadt Bocholt. Für dessen Einstudierungsarbeit zeichnet Rainer Maria Klaas verantwortlich. Er ist es auch, der am Klavier Platz nimmt – bei der populären Fantasie c-Moll für Pianoforte, Chor und Orchester op. 80 oder wenn die Sängerinnen und Sänger „Die Himmel rühmen“ C-Dur op. 48 Nr. 4 anstimmen. Außerdem greifen die Mitglieder des Sinfonieorchesters Ruhr zu ihren Instru­menten. Ingeborg Ilaender: „Das ist schon unser drittes oder viertes gemeinsames Konzert. Das Sinfonieorchester Ruhr ist inzwischen ein guter Bekannter in Gladbeck.“

Madrigalchor Bocholt

Hellhörig dürften Klassikfreunde werden, wenn die ersten Noten des Eingangsstücks in diesem Konzert erklingen: die bekannte, eingängige Egmont-Ouvertüre f-Moll op. 84. Zum Hintergrund: Ludwig van Beethoven verehrte zutiefst Johann Wolfgang von Goethe. Zu dessen Trauerspiel „Egmont“ schrieb der Komponist ein Werk, dessen Ouvertüre als bedeutendster Part gilt.

Besonders freut sich Ingeborg Ilaender auf die Aufführung der Messe C-Dur für vier Solo-Stimmen, Chor und Orchester op. 86: „Sie ist schon toll. Wir haben die Messe in C-Dur schon vor einigen Jahren mit Friedrich Storfinger einstudiert.“

Der hiesige Musikverein lässt das Werk nicht nur in der Gladbecker Stadthalle erklingen, sondern bereits am 24. April ab 18 Uhr in der St.-Georg-Kirche Bocholt – in Kooperation mit dem dortigen Madrigalchor, der ja auch beim Konzert am 4. Juni in der hiesigen Stadthalle mitwirkt.

Ingeborg Ilaender: „Der Städtische Musikverein wurde im Jahre 1920 eigentlich als Oratorienchor gegründet.“ Aber er wolle sich zukünftig mehr zeitgenössischer Musik öffnen. So sei für Dezember – wie im Vorjahr – wieder ein Adventskonzert geplant.

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