Mietpreise in Gladbeck bewegen sich auf mittlerem Niveau

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Die Mieten im Kreis Recklinghausen sind im vergangenen Jahr leicht angestiegen. Ein Plus von 2,3 Prozent für den Quadratmeter verzeichnet die LEG (Landesentwicklungsgesellschaft) im jetzt veröffentlichten Wohnungsmarktreport NRW 2016, der auf einer Erhebung von rund 10 300 Mietwohnungen beruht. Danach beträgt die Durchschnitts-Kaltmiete im Kreis aktuell 5,43 Euro pro Quadratmeter, was nach wie vor deutlich unter dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt von 6,38 Euro pro qm liegt.

Dabei liegt Gladbeck im Vergleich der zehn Kreisstädte im absoluten Mittelfeld: Die Preise für Kaltmieten reichen hier von 5,32 bis 5,43 Euro im Süden, 5,28 bis 5,31 Euro in Stadtmitte und 5,07 bis 5,25 Euro im Norden der Stadt. Auf ähnlichem Niveau bewegen sich die Mietpreise in den kreisangehörigen Städten Marl und Herten.

Am teuersten ist das Wohnen in Haltern am See, dort zahlen Mieter im Durchschnitt Quadratmeterpreise von 5,88 bis 6,24 Euro. So viel kostet die Mietwohnung pro Quadratmeter auch im Dorstener Süden und in Recklinghausen-Stadtmitte. Am billigsten wohnt es sich nach der Erhebung in Datteln, dort beträgt der Kaltmietpreis im Durchschnitt 5 bis 5,06 Euro, so günstig ist es sonst nur noch in einigen Stadtteilen in Recklinghausen-Süd und in östlichen Stadtteilen von Castrop-Rauxel.

Ermittelt wurde in dem Report auch die Wohnkostenquote, die gemessen am zur Verfügungen stehenden Einkommen im Kreis Recklinghausen zuletzt von 18,2 auf 17,6 Prozent gesunken ist. Das ist der Anteil, den die Mieterhaushalte von ihrem Budget für die Warmmiete aufwenden müssen. Auch hier war Haltern wieder die teuerste Wohnstadt, zahlen Haushalte mit 746 Euro im Monat die höchsten Wohnkosten. Ähnlich ist das Ergebnis für Dorsten.

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