WAZ-Medizinfourm

Medizinforum thematisiert die Bedeutung der Organspende

Die Zahl der Menschen, die auf eine Organspende warten, ist ungleich höher als die der Spender.

Die Zahl der Menschen, die auf eine Organspende warten, ist ungleich höher als die der Spender.

Foto: Soeren Stache / picture alliance/dpa

Gladbeck.  Letzte Hoffnung Organspende. Über die lebenswichtige Bedeutung einer Transplantation spricht auf Einladung der WAZ Gladbeck Chefarzt Dr. Oelmann.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

163 Menschen in NRW haben im vergangenen Jahr mit einer Organspende schwer kranken Menschen das Leben gerettet. Sie hatten diese Entscheidung bewusst vor ihrem Tod getroffen. Was es heißt, sich dafür zu entscheiden, welche Bedeutung die Transplantation eines Organs für Erkrankte hat und wie notwendig dies aus medizinischer Sicht ist, darum geht es im WAZ-Medizinforum am Mittwoch, 12. Juni, 18 Uhr, in Kooperation mit dem Barbara-Hospital.

Die Abläufe im Krankenhaus

Dr. Heinz-Dieter Oelmann, Chefarzt der Neurologie, Ärztlicher Direktor und zugleich Transplantationsbeauftragter des Krankenhauses, wird über die Bedeutung von Organspenden und die Transplantationsmedizin informieren. Er wird zudem schildern, wie die Abläufe im Barbara-Hospital und die Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung für Organtransplantation DOS in einem solchen Fall sind. Aus eigenem Erleben wird Schwester Ute Jensch darüber berichten, was es heißt, Empfänger einer Organspende zu sein. Sie lebt mit der Leber eines anderen Menschen.

Aufklären und informieren

Sowohl Dr. Oelmann als auch Schwester Ute Jensch ist es ein Anliegen, aufzuklären und zu informieren. Denn die Zahl der Menschen, die auf eine Organspende warten, ist ungleich höher als die der Spender. 2000 warten allein in NRW derzeit auf ein Spenderherz, eine Niere oder eine Leber. Die Veranstaltung soll zur Auseinandersetzung mit dem Thema beitragen, Hilfe bei der Entscheidung für, oder auch gegen die Organspende geben. Mitunter müssen auch Angehörige die Entscheidung treffen.

Im Anschluss an die Vorträge können viele Fragen gestellt werden. Moderieren wird Maria Lüning, WAZ-Redaktionsleiterin. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

>> AM 12. JUNI

WAZ-Medizinforum, 12. Juni, 18 Uhr, im Konferenzraum des Barbara-Hospitals, Barbarastraße 1.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber unter 0201/8048058 möglich.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben