Kreis Recklinghausen

Mahnungen des Kreises an säumige Zahler sind echt

Eine Softwareumstellung der Kreisverwaltung Recklinghausen führt dazu, dass auf länger zurück liegende Zahlungsversäumnisse hingewiesen wird.

Eine Softwareumstellung der Kreisverwaltung Recklinghausen führt dazu, dass auf länger zurück liegende Zahlungsversäumnisse hingewiesen wird.

Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Für Zahlungen, die vor Monaten fällig waren, erhalten Bürger im Kreis erst jetzt Mahnungen. Grund für die Verzögerung ist eine Softwareumstellung.

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Auffällig viele Mahnungen wegen nicht bezahlter Rechnungen verschickt der Kreis Recklinghausen derzeit an die Bürger in den zehn Städten des Kreises. Teilweise geht es dabei um Zahlungen, die vor Monaten fällig gewesen wären. Deshalb kursieren Spekulationen, dass es sich bei den Schreiben um Fälschungen handelt. Sie sind aber „authentisch und gültig“, betont die Kreisverwaltung in einer Mitteilung.

Einige Versäumnisse liegen Monate zurück

Normalerweise werden Zahlungsversäumnisse einmal im Monat angemahnt. Dass aktuell vermehrt Mahnungen für länger zurückliegende Zahlungen bei den Bürgern ankommen, liege an einer Softwareumstellung, erklärt die Kreisverwaltung. In der Zeit der Umstellung sei es zu Verzögerungen gekommen. Mahnungen konnten über längere Zeit nicht verschickt werden. Das reiche bis ins letzte Jahr zurück, teilweise sogar bis zum letzten April.

„Trotz der zeitlichen Verzögerung sei die Zahl der Mahnungen aber nicht überraschend hoch“, teilt Lena Heimers von der Pressestelle des Kreises mit. Dennoch fragen viele Bürger natürlich telefonisch nach. Der Kreis Recklinghausen bittet um Verständnis, dass die Mitarbeiter telefonisch aufgrund des hohen Andrangs nur schwer zu erreichen sind.

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