Verkehr

Linke stellt Fragen zum Ausbau des Autobahndreiecks A 31/A2

Auch Friesenspieß genannt wird die A 31, die vom A 2-Kreuz in Richtung Norden führt. Im Berufsverkehr wird sie zum Nadelöhr. -

Auch Friesenspieß genannt wird die A 31, die vom A 2-Kreuz in Richtung Norden führt. Im Berufsverkehr wird sie zum Nadelöhr. -

Foto: Hans Blossey

Gladbeck.   Antrag an den Bau- und Planungsausschuss mit Fragen zum Schutz der Anwohner vor Verkehrslärm und Feinstaubemission.

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Der geplante Ausbau des Autobahndreiecks A 31 / A 2 in Bottrop betrifft auch das angrenzende Stadtgebiet von Gladbeck. Daher beantragt die Ratsfraktion Die Linke, das Thema im Bau- und Planungsausschuss zu behandeln. Insbesondere, so Ratsherr Franz Kruse, weil sich durch den Um- und Ausbau die Verkehrslärmsituation für Anwohner verändere, sei eine Neugestaltung des Lärmschutzes erforderlich. Die Befürchtung, dass die Lärmimmission noch steigen werde, hätten Anwohner geäußert, die wegen der in den vergangenen Jahren angewachsenen Lärmbelastung jetzt schon unzufrieden seien mit dem vorhandenen Schallschutz.

Luftqualität und Ableitung des Oberflächenwassers

Weitere Punkte, die auch Gladbecker Belange betreffen könnten, seien: Die Luft sei durch Feinstaub und Stickoxide bereits erheblich belastet. Das Oberflächenwasser in dem Bereich des Autobahndreiecks soll künftig in zwei neue Regenrückhalte- bzw. -klärbecken geleitet und als gereinnigtes Wasser in den Vorthbach bzw. die Boye fließen. Ebenso würden durch den Ausbau 2,65 Hektar Wald beidseitig an der A 31 und A 2 in Anspruch genommen.

Verwaltung soll einen Überblick über Schutzmaßnahmen geben

Die Verwaltung, so der Antrag, sollte einen Überblick über die Bau- und Schutzmaßnahmen geben, sowie darstellen, ob sich durch den künftigen Schall- und Immissionsschutz an der Ostseite der A 31 und Nordseite der A2 Verbesserungen für Gladbecker ergeben.

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