Coronavirus

Kurzarbeit trifft gut ein Viertel der Beschäftigten im Vest

Eine orange Ampel vor einer Arbeitsagentur als Symbol für die Kurzarbeit  in der Corona-Krise.

Eine orange Ampel vor einer Arbeitsagentur als Symbol für die Kurzarbeit in der Corona-Krise.

Foto: Jan Woitas / dpa

Gladbeck.  Auswirkungen der Corona-Krise. Seit Anfang März sind 4.994 Anzeigen auf Kurzarbeit für 47.323 Beschäftigte im Kreis Recklinghausen eingegangen.

Wie die Arbeitsagentur im Kreis Recklinghausen mitteilt, sind seit Anfang März insgesamt 4.994 Anzeigen auf Kurzarbeit für 47.323 Beschäftigte eingegangen. Damit ist oder war mehr als ein Viertel (27,2 Prozent) aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Vest Recklinghausen in der Corona-Krise von Kurzarbeit betroffen.

Mittlerweile liegen endgültige Zahlen für die tatsächlich in Anspruch genommene Kurzarbeit im April, dem ersten vollständig von den Folgen des Shutdowns betroffenen Monats, vor. Danach wurde Kurzarbeitergeld an 20.279 Beschäftigte von 3.338 Betrieben ausgezahlt. Für die Monate Mai und Juni liegen zunächst nur Hochrechnungen vor: Danach wurde im Mai für 18.924 und im Juni für 12.926 Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld ausgezahlt.

Zum Vergleich: Deutlich weniger Anzeigen in der Finanzkrise

Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2009, also während der Wirtschafts- und Finanzkrise mit dem Höhepunkt der Nutzung von Kurzarbeitergeld im Mai 2009, zeigten knapp 680 Betriebe für fast 9.100 Menschen im Kreis Recklinghausen Kurzarbeit an.

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