Umwelt

Kampagne appelliert: „Gemeinsam für gutes Klima im Vest“

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Öfter mal aufs Fahrrad umsteigen, das tut dem Klima gut: eine Aussage der Kampagne im Kreis Recklinghausen, an der sich auch die Stadt Gladbeck beteiligt.

Öfter mal aufs Fahrrad umsteigen, das tut dem Klima gut: eine Aussage der Kampagne im Kreis Recklinghausen, an der sich auch die Stadt Gladbeck beteiligt.

Foto: Oliver Mengedoht / Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Gladbeck beteiligt sich an der Kampagne „Gemeinsam für gutes Klima im Vest“. Menschen können auf vielen Wegen etwas für die Umwelt tun.

Schon mit kleinen Dingen kann jeder einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dafür werben der Kreis und die zehn kreisangehörigen Städte wie Gladbeck gemeinsam mit einer Kampagne: „Gemeinsam für gutes Klima im Vest“ liefert Inspirationen für klimaschonendes Verhalten. „Unser Engagement im Kreis und in den Kommunen ist wichtig, denn Klimaschutz wird lokal gemacht – das gilt für die Verwaltungen ebenso wie für jede Bürgerin und jeden Bürger“, sagt Landrat Bodo Klimpel.

Die Kampagne beinhaltet fünf Themenschwerpunkte: Mobilität, Sanierung, Erneuerbare Energien, Nutzerverhalten und Klimafolgeanpassung. „Vor allem mit praxisorientierten Beispielen und Verbrauchertipps möchten wir unsere Bürgerinnen und Bürger erreichen, um so den gesamten Kreis zukunftssicher und klimafreundlicher zu gestalten“, erklärt der Landrat.

Die Kampagne gibt Tipps und Anregungen

Plakate, Flyer und Broschüren geben zum Beispiel Tipps, worauf man bei der Haussanierung oder dem Heizungstausch achten sollte. In der Kampagne wird auch – wie aktuell bei der Aktion Stadtradeln, an der sich alle zehn Kreisstädte und der Kreis selbst beteiligen – dafür geworben, kurze Wege mit dem Rad zu erledigen oder den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen. Zudem geht es um klimagerechte Vorgartengestaltung, die Frage, wie man Strom sparen kann und den Themenkomplex Recyclingpapier und umweltfreundliche Verpackung.

Ein weiteres Ziel der Aktion ist, die Anpassungsfähigkeit des Ökosystems gegenüber den Folgen des Klimawandels zu erhöhen. Das bedeutet zum Beispiel, darauf zu achten, dass Bäume gepflanzt werden, die Hitze und längere Trockenphasen besser vertragen. Es gelte, darauf zu achten, dass das heimische Ökosystem weniger verwundbar wird, so die Botschaft aller Klimaschutzbeauftragten der Städte und des Kreises.

Die Klimakampagne wurde mit Mitteln der EU (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) und des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW gefördert und wird vom Kreis Recklinghausen und der EnergieAgentur.NRW unterstützt.

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