Innenstadt

Hertie-Abbrucharbeiten starten am 6. Februar

Die Tage des Ex-Hertiehauses in der Gladbecker Innenstadt sind jetzt gezählt.

Die Tage des Ex-Hertiehauses in der Gladbecker Innenstadt sind jetzt gezählt.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Gladbeck.   Es geht los mit dem Abriss des ehemaligen Hertie-Hauses in der Innenstadt. Darüber informierten die Eigentümer jetzt die Anwohner.

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Es geht los mit dem Abriss des ehemaligen Hertie-Hauses in der City. Bereits am Montag, 6. Februar, startet das beauftragte Abbruchunternehmen mit den Entkernungsarbeiten im Innern. Darüber wurden Anwohner in der unmittelbaren Nachbarschaft des Gebäudes von den Eigentümern, der Implementum GmbH, jetzt schriftlich informiert.

Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis Mitte März andauern. Danach werden das Gebäude und das angeschlossene Parkhaus abgerissen. Ende Mai könnten diese Bauarbeiten beendet sein und die Neubauarbeiten danach beginnen.

Neues Geschäftsgebäude mit sechs Mietern

Die Implementum GmbH, eine Investorengruppe aus Grevenbroich, hat das Grundstück Anfang 2016 erworben. Geplant ist, auf dem Areal ein neues Geschäftsgebäude mit einer Fläche von 9200 Quadratmetern zu errichten. Laut Aussagen der Implementum-Geschäftsführung soll es sechs Mieter geben, darunter ein Fitness-Center.

Lebensmittelmarkt im Bereich des ehemaligen Parkhauses

Im Bereich des jetzigen Parkhauses soll es einen Lebensmittelmarkt mit aufgesatteltem Parkhaus geben. Für den Supermakt hat sich nun offenbar ein Betreiber gefunden, denn als die Investorengemeinschaft ihre Pläne Ende August im Bau- und Planungsausschuss vorstellte, war das noch nicht sicher. Nun kann man wohl davon ausgehen, denn nur unter dieser Bedingung wollten sie das Parkhaus mit abreißen.

Mit den Abrissarbeiten wurde das Abbruchunternehmen TG-Umwelttechnik GmbH beauftragt. Wie der Eigentümer den Anwohnern versichert, werden die Arbeiten ausschließlich in der Zeit von 7 Uhr morgens bis abends 20 Uhr stattfinden, Bauarbeiten in der Nacht oder an Sonn- und Feiertagen sind nicht vorgesehen. Dennoch würden sich Lärmbelästigungen und Verschmutzungen im Bereich der Hochstraße, Friedrich-Ebert-Straße bis zur Lambertistraße nicht vermeiden lassen.

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