Taubensport

Gladbecker Züchter zufrieden mit erstem Reisejahr in Bottrop

Züchter Marian Frejno ist der erfolgreichste Mann der Gladbecker Taubenliebhaber. Er war im ersten Jahr in der Bottroper RV Zweiter der Frühjahrs- und Vierter der Herbstreise.

Züchter Marian Frejno ist der erfolgreichste Mann der Gladbecker Taubenliebhaber. Er war im ersten Jahr in der Bottroper RV Zweiter der Frühjahrs- und Vierter der Herbstreise.

Foto: Joachim Kleine-Büning / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Taubenfreunde ziehen eine positive Bilanz. Marian Frejno war aus Gladbecker Sicht erfolgreichster „Taubenvater“. Heinz Hallasch Herbstmeister.

Die Reisezeit ist beendet, die „Rennpferde des kleinen Mannes“ haben jetzt ausreichend Zeit und Muße für die Mauser, sprich für den alljährlich fälligen Federwechsel. Auch die Meister der Herbstreise aus Gladbeck mit den Jungtauben sind gekürt. Und es war das erste Reisejahr, dass die Gladbecker und auch die Horster Reisevereinigung unter dem Dach der Bottroper RV absolvierten.

„Ich glaube, dass die heimischen Züchter sehr zufrieden sind, wie das Jahr gelaufen ist“, lautet das Urteil von Manfred Berger, seit vielen Jahren „Chef“ der hiesigen Brieftaubenliebhaber. „Trotz einiger Widrigkeiten, die Corona mit sich brachte, war die Stimmung in Ordnung. Die Bottroper kamen mit uns und den ´Neuen´ aus Horst klar und umgekehrt.“ Verständlich zumal aus finanziellen Gründen. „Die Zahl der Züchter ist zwar nur geringfügig gestiegen, aber durch die hohe Zahl der eingesetzten Tauben kam eine deutlich höhere Summe beim Korbgeld zusammen,“ erläutert Berger.

Es wurden mit 240 Tieren mehr Brieftauben eingekorbt

„Horst und Gladbeck haben mehr Tauben eingesetzt als die Hausherren. Im Herbst haben allein die Schläge Hallasch und Schröder/Emmerling fast 240 Tauben eingekorbt.“ Bei einigen wenigen Züchtern habe er kleinere Verstimmungen bemerkt, das rühre aber wohl daher, dass die Neuen sportlich deutlich besser agierten als man an den Weywiesen erwartete.

„Unsere Bilanz kann sich wahrlich sehen lassen“, resümiert Berger nicht ohne Stolz. So sicherte sich Marian Frejno mit 47 Preisen den zweiten Rang – punktgleich mit dem Sieger, der Bottroper Schlaggemeinschaft Schmidt. Majer kam mit 43 Zählern auf den 7. Platz, Rang 9 errang die Schlaggemeinschaft Manfred & Marianne Berger mit 41 Preisen. Und das bei nur elf Preistouren.

Gladbecker Züchter sahnten auch bei den Jungtieren ab

Auch bei den Jungtieren „sahnten“ die Gladbecker mächtig ab. Bei nur fünf Touren setzte sich Heinz Hallasch mit der vollen Ausbeute von 25 Preisen die Krone des Herbstmeisters auf, drei weitere Züchter hübschten die Gladbecker Herbstbilanz auf: M. Frejno 4. Platz mit 24 Preisen, SG Schröder-Emmerling 6. Platz mit 24 Preisen und Majer 7. mit 23 Zählern. Vor dem Jungtierschicken hatte sich die RV auf eine Änderung der Reiserichtung geeinigt, der Kabinenexpress befördert die „Segler der Lüfte“ fortan Richtung Osten.

Die Entscheidung, sich der RV Bottrop anzuschließen, sei auf jeden Fall die richtige gewesen, zeigt sich Berger überzeugt. Und sie werde auch weiterhin Bestand haben. „Angesichts der immer kleiner werdenden Anzahl aktiver Züchter haben wir einen guten Weg eingeschlagen.“ Die Weichen für das kommende Reisejahr sollen möglichst schnell gestellt werden. So ist für den 22. Oktober eine Versammlung der drei heimischen Taubenvereine und für den 6. November die Jahreshauptversammlung der Gesamt-RV geplant. Die Auszeichnung der siegreichen Schläge soll am 15. November über die Bühne gehen. Bei allen Terminen bleibt hinzuzufügen: „So Corona es zulässt....“

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