Jubiläum

Gladbecker VGW übergibt fünf Geschenkpakete

Peter Schnepper (stellv,  IHK-Hauptgeschäftsführer) lobte das bürgerschaftliche Engagement des Vereins zur Förderung der Gladbecker Wirtschft.

Peter Schnepper (stellv, IHK-Hauptgeschäftsführer) lobte das bürgerschaftliche Engagement des Vereins zur Förderung der Gladbecker Wirtschft.

Foto: Michael Korte

Gladbeck.   Bei der Feier zum 25-Jährigen kündigte Vorsitzender Ulrich Marl fünf Projekte an. Regierungspräsidentin Feller lobte das Engagement des Vereins.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Weihnachtsgeschenke werden ja erst in in elf Tagen ausgepackt – der VGW hat aber gestern schon fünf Päckchen und Pakete an die Stadt und an die lokalen Wirtschaftsunternehmen übergeben. Nicht besonders weihnachtlich geschmückt zwar, dafür gut sichtbar präsentiert auf dem Monitor kündigte der Vorsitzende Ulrich Marl auf der Jubiläumsfeier des Vereins zur Förderung der Gladbecker Wirtschaft (VGW) im Ratssaal fünf mal fünf Projekt-Angebote an, die junge Gladbecker und Unternehmen in 2018 beim Schritt in die Zukunft unterstützen sollen.

Viel Lob 25-jähriges Wirken zum Wohle der Stadt

Denn Ausruhen auf dem Lorbeer, der von Gastrednern und in Grußworten vor 70 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung großzügig an den VGW für sein 25-jähriges Wirken zum Wohle der Stadt verteilt wurde, geht gar nicht. Das weiß auch Regierungspräsidentin Dorothee Feller, die auf die Herausforderungen hinwies: „Die Digitalisierung betrifft das gesamte Leben. Die Welt und die Märkte werden immer globaler. Wir müssen die Menschen mitnehmen, sie dürfen keine Angst haben.“ Mindestens genauso wichtig sei es, Kinder und Jugendliche für diese neue Arbeitswelt fit zu machen, Konzepte für Unterrichtsmaterial und Fortbildungen für Lehrer zu entwickeln. Feller: „i-pads im Klassenzimmer reichen nicht.“

Förderung von jungen Menschen, das ist das Stichwort für den VGW, der dies seit jeher zu einem zentralen Anliegen der Vereinsaktivitäten gemacht, und allein mit dem „Sommercamp“ in 13 Jahren über 100 jungen Menschen den Weg in die Berufswelt geebnet hat. Mit den „Geschenken“, die u. a. Coaching von Azubis, Bewerbungstraining, Praktikumsplätze für Studienabbrecher, aber auch Nachfolgeberatung für Unternehmen, beinhalten, will der Verein im kommenden Jahr noch mehr für den Nachwuchs tun. Dass es kleine Päckchen sind angesichts großen Herausforderungen und dem Wandel weiß Marl auch. Allein durch die Schließung des Bottroper Bergwerks Prosper Haniel könnten 700 Arbeitsplätze in Gladbeck wegfallen. Marl: „Unsere Hauptaufgabe muss sein, nicht noch mehr Unternehmen zu verlieren“. Auch keine VGW-Mitglieder: Aktuell sind es 96, es waren mal über hundert.

Leben und Wirtschaft bestimmen die Attraktivität einer Stadt

Dass „Leben und Wirtschaft gehören zusammen und bestimmen die Attraktivität einer Stadt“, hatte auch Peter Schnepper, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, den Blick auf den Zusammenhang gerichtet. Der VGW sei ein Beispiel für bürgerschaftliches Engagement, das es in dieser Einzigartigkeit im Regierungsbezirk Münster kein zweites Mal gebe, hob er die Professionalität des wirtschaftliches Netzwerkes hervor.

Das wird auch vom Oberhaupt der Stadt, Bürgermeister Ulrich Roland, so gesehen. „Die kümmern sich ehrenamtlich und zusätzlich zu ihrer Arbeit“, lobte er die Erfolgsgeschichte des VGW.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben