Westfälische Hochschule

Gladbecker Studentinnen mit Preisen ausgezeichnet

Die Studienpreisträger der Westfälischen Hochschule (v.l.): Desiree Kalupa, Lars Baumgart, Saskia Slykkermann, Kirill Kronhardt (Standortpreis Bachelor), Annika Talkowski, Ugur Seyhan, Lara Tuma (Standortpreis Master), Mark Lux (AGR-Preis) und Wolf-von-Reis-Aktorenpreisträger Sebastian Buntkirchen.

Die Studienpreisträger der Westfälischen Hochschule (v.l.): Desiree Kalupa, Lars Baumgart, Saskia Slykkermann, Kirill Kronhardt (Standortpreis Bachelor), Annika Talkowski, Ugur Seyhan, Lara Tuma (Standortpreis Master), Mark Lux (AGR-Preis) und Wolf-von-Reis-Aktorenpreisträger Sebastian Buntkirchen.

Foto: Joachim Kleine-Büning / FUNKE Foto Services

Gladbeck / Gelsenkirchen.  Die besten Studenten des Prüfungsjahres der Westfälischen Hochschule wurden geehrt. Zwei Gladbeckerinnen gehören zu den Preisträgern.

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Zwei Gladbeckerinnen, Lara Tuma und Annika Talkowsky, gehören zu den besten Absolventen der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen-Buer im Prüfungsjahr 2018/19. Sie wurden jetzt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Campus meets Business“ vor Gästen aus Wirtschaft und Industrie mit einem Studienpreis ausgezeichnet. Höhepunkt des Abends war zudem die Verleihung der beiden Erich-Müller-Standortpreise, deren Träger erst zur Prämierung genannt wurden. Preisträgerin in der Kategorie Master wurde die Gladbeckerin Lara Tuma.

Der Master-Standortpreis ist mit 1500 Euro dotiert und wird von der Sparkasse Gelsenkirchen gestiftet. Der Preis erinnert an Professor Erich Müller, den ersten Direktor der Ingenieurschule Buer und damit der historisch ältesten Wurzel der Westfälischen Hochschule. Lara Tuma hat sich im Master-Studiengang der Mikro- und Medizintechnik mit der Kalibration von Computertomografen beschäftigt, die in der Krebs-Strahlentherapie eingesetzt werden. Aufgrund ihrer Ergebnisse lässt sich die Bestrahlungsplanung für Patienten mit metallischen Implantaten besser durchführen.

Abschlussarbeiten, die sich durch wissenschaftliche Güte und Fachpraxisbezug auszeichnen

Alle Träger des Studienpreises erhielten neben einer Urkunde einen Scheck über 300 Euro, der vom Hochschulförderkreis kommt. Der Studienpreis würdigt Abschlussarbeiten, die sich durch wissenschaftliche Güte und Fachpraxisbezug auszeichnen. Außerdem dürfen die Kandidaten die Regelstudienzeit um nicht mehr als ein Semester überschritten haben und müssen zu den 25 Prozent Jahrgangsbesten ihres Studiengangs zählen.

Informatikerin Annika Talkowsky hat zwei Programme verglichen, mit denen dynamische Webseiten, Webanwendungen oder Webservices entwickelt werden können. Besonderes Augenmerk legt sie auf die Interaktionsmöglichkeiten über Eingabefelder. Ihr Urteil: Das eine Programm bietet mehr bereits Fertiges an, das andere ist einfacher, gibt dem Anwender aber mehr Möglichkeiten zur eigenen Gestaltung. Die Gladbeckerin empfiehlt das Programm „PrimeFaces“ gegenüber dem Programm „Vaadin“, da dies bereits mehr fertige Funktionen und das zudem kostenfrei bietet.

Zudem geht der Studienpreis „Für Mensch und Umwelt in der Region“ der Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhr (AGR) an Master-Absolvent Mark Lux, der in seiner Abschlussarbeit am „Energiewendeplaner“ der Hochschule mitgearbeitet hat.

Investitionen in die Energiewende

Mit einem Mathematica-Programm hat er die Verknüpfung vieler gültiger oder künftig gewünschter Daten in das Energiewende-Szenario-Programm möglich gemacht. Das Programm errechnet die mindestens zweijährlich erforderlichen Gesamtinvestitionen und Flächenbedarfe der Energiewende für Deutschland. Das Programm steht Interessenten über die Hochschule kostenfrei zur Verfügung

Der alle zwei Jahre vergebene „Wolf-von-Reis-Aktorenpreis“ geht an Sebastian Buntkirchen, der die Hochschule als Ingenieur der Versorgungs- und Entsorgungstechnik verließ, eine Weiterbildung im Stiftungsmanagement machte und über mehrere berufliche Stationen (darunter die Stiftung „Manuel Neuer Kids Foundation“) heute Geschäftsführer der Stiftung „Schalke hilft!“ geworden ist.

Der Preis soll Persönlichkeiten ehren, die sich in der Realisierung einer Innovation ausgezeichnet haben oder deren Einsatzbereitschaft vorbildlich für die künftige Gestaltung des Emscher-Lippe-Raumes ist.

Gesprächsrunden mit Vertretern aus der Wirtschaft

Zwischen die Preisverleihungen hatten die Veranstalter Gesprächsrunden zwischen Moderator Frank Bürgin und Dr. Andreas Bastin gelegt. Bastin ist promovierter Maschinenbau-Ingenieur und Vorstandsvorsitzender der Gelsenkirchener Firma Masterflex, wo er Strategie, Vertrieb, Marketing, Technik und Innovation, Compliance und Unternehmenskommunikation verantwortet.

Die Einbindung in die Veranstaltungsreihe „Campus meets Business“ will dadurch spannend für Wirtschaftsvertreter sein und bildet zugleich eine Kontaktbörse zwischen den Bestabsolventen und Arbeitgebern. Sie sorgt so auch für einen erfolgreichen Transfer von Wissen und Köpfen aus der Hochschule in die Praxis.

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