Soziales

Gladbeck: Marokko-Hilfe freut sich über Spenden

Geldspenden aus Gladbeck tragen dazu bei, dass bedürftige Menschen in Marrakesch mit Hilfsmitteln versorgt werden können. Zuvor arbeitslose Jugendliche reparieren die gespendeten Rollatoren und Rollstühle.

Geldspenden aus Gladbeck tragen dazu bei, dass bedürftige Menschen in Marrakesch mit Hilfsmitteln versorgt werden können. Zuvor arbeitslose Jugendliche reparieren die gespendeten Rollatoren und Rollstühle.

Gladbeck  Dem in Gladbeck initiierten Hilfsprojekt droht das Aus. Die Förderung der NRW-Landesregierung wird nicht fortgesetzt. Spenden werden benötigt.

Erste Erfolgsmeldung für die von der Gladbeckerin Lis Hühnerbach initiierte Marokko-Hilfe: „Schon rund 5000 Euro sind mit Spenden zusammengekommen“, meldet Müzeyyen Dreessen. Die Vorsitzende des Gladbecker Sozialausschusses unterstützt das Projekt.

Ein Drittel der benötigten Gelder ist beisammen

Damit ist ein Drittel der noch benötigten 15.000 Euro über Spendenmittel erreicht, die zur Finanzierung für dieses Jahr benötigt werden. Lis Hühnerbach dankt für die Unterstützung. Sie korrigiert aber die in der WAZ genannte Zahl von rund 300.000 Euro Sonderförderung durch die Landesregierung. "Wir haben für das erste Jahr 99.800 Euro erhalten. Auf Grund der Tatsache, dass wir mit den Fördermitteln sehr sparsam umgegangen sind, konnte die Projektlaufzeit auf insgesamt 1,5 Jahre verlängert werden".

Die beantragte Summe für ein weiteres Jahr habe sich auf 61.000 Euro belaufen. Dieser Direktantrag sei abgelehnt worden, mit dem Verweis auf die Gesellschaft Engagement Global in Bonn, über die Auslandsprojekte des Landes abgewickelt werden. Hier beträgt die maximale Förderung, lediglich 15.000 Euro. "Das ist der Grund, weshalb wir auf Spenden angewiesen sind", so Lis Hühnerbach.

Hier gibt es mehr Artikel, Bilder und Videos aus Gladbeck.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben