Coronavirus

Gladbeck: Kassenärzte schließen zentrales Corona-Testzentrum

Im Kreis Recklinghausen wird das letzte Corona-Testzentrum als zentrale Anlaufstelle geschlossen. Die Abstrich-Untersuchung erfolgt jetzt wieder beim niedergelassenen Arzt.

Im Kreis Recklinghausen wird das letzte Corona-Testzentrum als zentrale Anlaufstelle geschlossen. Die Abstrich-Untersuchung erfolgt jetzt wieder beim niedergelassenen Arzt.

Gladbeck/ Recklinghausen  Das auch für Gladbecker Bürger zuständige zentrale Corona-Teszentrum am Campus Vest in Recklinghausen wird geschlossen.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Infektionszahlen wird das Corona-Behandlungszentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) in Recklinghausen geschlossen. Der letzte Behandlungstag ist Donnerstag, der 28. Mai.

Nachdem die KVWL bereits dem Kreis Recklinghausen unter Protest die Betriebsnummer für seine beiden Durchfahrtszentren für Corona-Abstrichtests in Marl (Paracelsus) und Recklinghausen (Prosper) wieder entzogen hatte, folgt nun der nächste Schritt. Die Kassenärztliche Vereinigung schließt auch kurzfristig das noch selbst betriebene Testzentrum am Campus Vest in Recklinghausen am Freitag.

Es sei an der Zeit, wieder den regulären Praxisbetreb aufzunehmen

„Den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie allen weiteren Beteiligten, die sich in unserem Zentrum tatkräftig engagiert haben, gilt mein großer Dank für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Wochen“, sagt Dr. Werner Seibel, Leiter der KVWL-Bezirksstelle Recklinghausen. Es sei nun an der Zeit, den regulären Praxisbetrieb wieder aufzunehmen. "Wir möchten wieder vollumfänglich für unsere Patienten da sein“, so Seibel. Dabei würden natürlich die allgemeinen Schutz- und Hygienemaßnahmen wie die Abstandsregelungen oder das verpflichtende Tragen von Mund-Nase-Schutzmasken in den Arztpraxen gelten.

Dr. Seibel appelliert an die Patienten: „Wenn Sie den Verdacht haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben oder die typischen Symptome wie Atemwegsbeschwerden oder Fieber zeigen, wenden Sie sich auf jeden Fall zuerst telefonisch an ihren Arzt. Dieser wird mit Ihnen dann das weitere Vorgehen abstimmen.“ Nur so könnten Infektionsketten in den Arztpraxen auch weiterhin verhindert werden.

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