Kommunalwahl 2020

Gladbeck: Die Wahlbeteiligung bleibt sehr niedrig

Niedrige Wahlbeteiligung bei der Stichwahl: Sehr ruhig geht es in den Wahllokalen in Gladbeck zu.

Niedrige Wahlbeteiligung bei der Stichwahl: Sehr ruhig geht es in den Wahllokalen in Gladbeck zu.

Foto: GM

Gladbeck.  Bei der Stichwahl ums Bürgermeister- und Landratswahl haben in Gladbeck bis 16 Uhr nur 15,7 Prozent der Wähler ihre Stimme abgegeben.

Die Wahlbeteiligung an diesem Stichwahl-Sonntag bleibt niedrig: Bis 16 Uhr hatten laut städtischem Wahlamt 15,7 Prozent der 56.947 Wahlberechtigten in Gladbeck ihre Stimme abgegeben. Vor zwei Wochen bei der Wahl waren es es zu diesem Zeitpunkt 29,2 Prozent gewesen.

Die niedrige Wahlbeteiligung zeigte sich schon mit Beginn des Wahlsonntags ab. Um 10 Uhr hatten erst 2 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen (Bürgermeister- und Landratsstichwahl) in die Urnen geworfen. Um 12 Uhr waren es 6,8 und um 14 Uhr 11,4 Prozent. Vor 14 Tagen waren es laut Silke Wengszik vom Wahlamt zum gleichen Zeitpunkt 20,2 Prozent gewesen.

Die Stimmabgabe erfolgt unter strengen Corona-Schutzregeln

Die Wahlbeteiligung wird sich bis zum Schließen der Wahllokale um 18 Uhr nicht mehr umkehren lassen, heißt es. Ansonsten läuft die Wahl um das Bürgermeisteramt und das Landratsamt störungsfrei, wie die Kreispressestelle auch aus den anderen Kreisstädten berichtet, wo es in der Stichwahl darum geht, ob der Gladbecker Michael Hübner (SPD) oder der Halterner Bodo Klimpel (CDU) Landrat wird. In Gladbeck kämpfen um das Bürgermeisteramt Bettina Weist (SPD) und Dietmar Drosdzol (SPD).

Die Stimmabgabe an den Urnen findet in den 44 Wahllokalen wieder unter strengen Corona-Sicherungsvorkehrungen statt. Der Wahlraum darf nur in Maske, auf Aufforderung und bei Einhaltung des Mindestabstandes betreten werden. Die Wahlhelfer sind durch Plexiglas-Wände geschützt, die Wähler erhalten alle einen eigenen Kugelschreiber. Zwischendurch wird immer wieder desinfiziert.

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