Coronavirus

Gladbeck: Besuche als kleiner Trost zum Ende des Ramadan

Zum Abschluss des Ramadan kann wegen der Corona-Epidemie kein großes Fest gefeiert werden. Gruppen der Gladbecker Ditib-Moschee besuchten so alte und bettlägrige Gemeindemitglieder, um Rosen und kleine Geschenke zu überreichen. 

Zum Abschluss des Ramadan kann wegen der Corona-Epidemie kein großes Fest gefeiert werden. Gruppen der Gladbecker Ditib-Moschee besuchten so alte und bettlägrige Gemeindemitglieder, um Rosen und kleine Geschenke zu überreichen. 

Foto: NN / Ditib Gladbeck

Gladbeck  Durch die Corona-Krise kann auch in Gladbeck kein großes Fest zum Abschluss des Ramadan gefeiert werden. Die Gemeinde organisierte Besuche.

Zum Abschluss der Fastenzeit konnten die muslimischen Gemeinden in Gladbeck am Sonntag aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Krise kein großes Fest feiern. Die Ditib-Gemeinde organisierte zum Trost einen Besuchsdienst, um die betagten Gemeindemitglieder mit kleinen Geschenken zu überraschen.

Rosen, Süßigkeiten und ein Dankeschön für die Solidarität

Mit Unterstützung der Frauen- und Jugendabteilung besuchte der Vorstand am Sonntag 145 Mitglieder der Gemeinde, die älter als 65 Jahre sind, zu Hause. Die Gemeindevertreter überreichten Rosen sowie Süßigkeiten und bedankten sich für die Solidarität.

Denn nach der Wiederöffnung der Moschee an der Wielandstraße unter Corona-Auflagen wurden Kinder unter 12 Jahren sowie Besucher über 65 Jahren und andere Risikogruppen gebeten, Abstand vom Moscheebesuch zu nehmen. "Auch wenn es vielen gläubigen Gemeindemitgliedern sicher schwer gefallen ist, haben sie sich diszipliniert daran gehalten", so Vorstandssprecher Senol Baysan.

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