Nürburgring

Gladbeck: Altfrid-Fighters radeln für den guten Zweck

Claudia Himmelsbach, Norbert Düwel, Mark Bothe und Lothar Jekel (v.l.), vom Organisationsteam Rad am Ring im K4 stellen am Montag, 17. Februar 2020 das von den Alfrid Fightern organisierte Treffen am Nürburgring vor. Dort findet ein 24 Stunden Radrennen für den guten Zweck statt, an dem auch Radler aus Gladbeck teilnehmen werden.

Claudia Himmelsbach, Norbert Düwel, Mark Bothe und Lothar Jekel (v.l.), vom Organisationsteam Rad am Ring im K4 stellen am Montag, 17. Februar 2020 das von den Alfrid Fightern organisierte Treffen am Nürburgring vor. Dort findet ein 24 Stunden Radrennen für den guten Zweck statt, an dem auch Radler aus Gladbeck teilnehmen werden.

Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  24-Stunden-Rennen „Rad am Ring“ startet auf dem Nürburgring. Der Erlös soll der Jugendarbeit der Gladbecker Pfarrei St. Lamberti zugute kommen.

Am letzten Wochenende im Juli ist in der „grünen Hölle“ der Teufel los – und die Kirche mischt auch noch kräftig mit. Verkehrte Welt? Mitnichten! Des Rätsels Lösung kommt relativ harmlos, sogar anständig daher. Auf dem Nürburgring, oftmals als „grüne Hölle“ deklariert, gehen die „Altfrid Fighters“ für einen guten Zweck an den Start. „Rad am Ring“ heißt das Happening, nicht ganz so bekannt wie der ähnlich klingende „Rock am Ring“, aber Ort des Geschehens ist gleichermaßen der legendäre ehemalige Formel-1-Rundkurs in der Eifel. Bis zu 10.000 Teilnehmer gehen an diesem 24-Stunden-Radrennen an den Start, seit 2009 sind auch die „Altfrid Fighters“ mit von der Partie.

„Im ersten Jahr haben vier Freizeitradler und Freunde der Jugendbildungsstätte St. Altfrid im Bistum Essen an diesem Rennen teilgenommen, in diesem Jahr werden wir mit etwa 120 Radlern das größte Team stellen,“ zeigt sich Claudia Himmelsbach, eine der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Gladbecker Gemeindezentrums „K4“, zuversichtlich. Im Vordergrund steht dabei weniger der sportliche Erfolg als vielmehr die Idee eines Sponsorenrennens. Und der gute Zweck ist die Jugendarbeit der Propsteipfarrei und der Amigonianer. Konkreter Schwerpunkt: Schaffung eines Outdoor-Parks im Bereich des K4 in Gladbeck-Mitte, wo Kinder und Jugendliche sich nach Herzenslust austoben können.

Je größer das Team, desto mehr Kilometer, desto höher die Spendensumme

Die ebenso einfache wie bestechende Gleichung: Je größer das Team, desto mehr Kilometer, desto höher die Spendensumme. Mitarbeiter Lothar Jekel bringt es griffig auf den Punkt: „Werde Fighter fürs K4 und die Amigonianer!“„Rad am Ring“ geht am 24. bis 26. Juli dieses Jahres über die Bühne. Dank der langjährigen Präsenz der „Altfrid Fighter“ und des guten Drahtes zur Rennleitung hat der Trupp aus dem Kohlenpott einen privilegierten Platz nahe dem Ring, wo ein kleines Zeltdorf errichtet werden kann. „Zelte, Liegen, Kühlwagen, eine Küche – alles muss vor Ort sein, denn es wird rund um die Uhr Rad gefahren,“ macht Mark Bothe, einer der K4-Leiter, klar. „Die Logistik ist schon anspruchsvoll.“

Abends sollen auf dem Zeltplatz Angebote laufen wie beispielsweise Meditation oder gar eine Lagermesse, im Vorjahr war Weihbischof Ludger Schepers vor Ort. „Man muss auch nicht selbst in die Pedale steigen,“ macht Norbert Düwel vom Leitungsteam deutlich. „Die Altfrid-Fighters können durch Sach- oder Geldspenden unterstützt werden. Gesucht werden Sponsoren, Privatleute ebenso wie Firmen, die eine Geldspende geben oder Lebensmittel und Getränke stiften.“ Besonders dringlich: Es fehlen noch Trikots für die Rennfahrer, die sich dem 26 Kilometer langen Rundkurs mit 500 Höhenmetern „aussetzen“, damit das Altfrid-Team sowohl leistungsmäßig als auch optisch einen bleibenden Eindruck macht.

Lautstarke Unterstützung und helfende Hände sind auch nötig

Helfende Hände hinter den Kulissen bei der Zubereitung von Speisen und Getränken und lautstarke, stimmgewaltige Unterstützung sind zudem nötig. Amigonianer-Pater Gisbert Lordick wird mit seiner schon legendären Paella dafür Sorge tragen, dass der Kalorienverbrauch möglichst prompt kompensiert wird. „Je mehr materielle und finanzielle Unterstützung wir erfahren, um so weniger werden die erzielten Einnahmen geschmälert.“Sich auf dem legendären Nürburgring in die Kurve legen, „um den Outdoorpark finanziell zu stemmen, dafür lohnt es sich doch zu kämpfen,“ bringt Claudia Himmelsbach den guten Zweck auf den Punkt.

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