Gedenkveranstaltung für Opfer von Gewaltherrschaft

Die SPD Ortsvereine Rosenhügel und Brauck veranstalten zum Antikriegstag am Freitag, 1. September, einen Gedenktag auch für die Opfer von Gewaltherrschaft, Fanatismus und Rassismus.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die SPD Ortsvereine Rosenhügel und Brauck veranstalten zum Antikriegstag am Freitag, 1. September, einen Gedenktag auch für die Opfer von Gewaltherrschaft, Fanatismus und Rassismus.

„Auch in diesem Jahr werden wir der Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft, Rassismus und Fanatismus gedenken. Dies machen wir, wie jedes Jahr am Antikriegstag, dem 1.September, um 11 Uhr am Ehrengrabfeld auf dem Braucker Friedhof gemeinsam mit der IG BCE und der Braucker SPD“, so der Vorsitzende der Rosenhügeler SPD, Andi Dunkel. Und weiter sagt er: „Wir tun dies, weil es jemand tun muss, damit diese Menschen, die ihr Leben oft bereits in sehr jungen Jahren verloren haben, nicht in Vergessenheit geraten.“

Der Braucker SPD-Vorsitzende, György Angel, führt dazu weiter aus: „Auf dem Ehrengrabfeld des Friedhofes sind 215 Menschen aus vielen europäischen Ländern, die während der NS-Zeit hier in Gladbeck als Zwangsarbeiter eingesetzt wurden, beigesetzt. Die brutale Zwangsarbeit in der Nazi-Zeit ist in der europäischen Geschichte beispiellos. Wir laden alle geschichtsbewussten Gladbeckerinnen und Gladbecker ein, zum Gedenken an diese armen Seelen, Kerzen zu entzünden um an sie zu erinnern.“

Seit Beginn der 1950er Jahre wurde in der DDR der 1. September als „Weltfriedenstag“ bezeichnet, an dem die Öffentlichkeit zum Eintreten für den Weltfrieden aufgerufen wurde. In der Bundesrepublik Deutschland wird dieser Tag als „Antikriegstag“ begangen. Er erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkrieges am 1. September 1939. Die westdeutsche Initiative für diesen Gedenktag ging vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) aus, der erstmals am 1. September 1957 zu Aktionen „Nie wieder Krieg“ aufrief.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben