Jugendkunstschule

Freiwilligen-Stelle für die Kulturarbeit genehmigt

Mit einer großen Eröffnungsfeier am neuen Standort Karo an der Schachtstraße startete die Jugendkunstschule ins Semester im Oktober 2016. Foto:Robin Droste

Mit einer großen Eröffnungsfeier am neuen Standort Karo an der Schachtstraße startete die Jugendkunstschule ins Semester im Oktober 2016. Foto:Robin Droste

gladbeck.   Neue Anforderungen muss die Jugendkunstschule am Karo-Standort bewältigen. Eine FSJ-Stelle mit Kultur-Schwerpunkt soll dabei helfen.

Durch den Umzug im Herbst 2016 in die Räumlichkeiten des Karo an der Schachtstraße stellen sich der Jugendkunstschule (JKS) neue Anforderungen. Die Einrichtung einer Stelle „Freiwilliges Soziales Jahr“ soll helfen, so der Beschluss des Kulturausschusses.

Die JKS strebt eine verstärkte Zusammenarbeit mit Kita- und OGS-Gruppen an, um auf diesem Wege vermehrt auch sozial benachteiligte Mädchen und Jungen eine kulturelle Teilhabe zu ermöglichen, sagt die Leiterin der Jugendkunstschule, Sibylle Assmann. Diese Maßnahmen sollen zusätzlich zu den bisherigen Angeboten im Rahmen des Landesprojektes „Kulturrucksack NRW“ stattfinden, das sich speziell an zehn- bis 14-Jährige Kinder und Jugendliche richtet. Doch hierzu benötige die Jugendkunstschule personelle Unterstützung.

Helfen könnte hier, so Assman weiter, die Einrichtung einer „Freiwilliges Soziales Jahr“-Kultur-Stelle sein. „Sie ermöglicht es der Jugendkunstschule, den Fokus in der kulturellen Bildung verstärkt auf benachteiligte Kinder und Jugendliche zu legen.“

Zunächst auf ein Jahr befristet

Kulturdezernentin Nina Frense sieht eine solche Lösung sehr positiv. Bislang gibt es nämlich nur eine volle Stelle bei der JKS, die sich zwei Mitarbeiterinnen teilen. „Ich bin der festen Überzeugung, dass die FSJ-Stelle eine gute Unterstützung ist. Zudem belastet diese Variante unseren Haushalt nicht.“

Kulturpädagogische Arbeit wird unterstützt

Die Einrichtung einer solchen Stelle ermöglicht einem jungen Menschen außerdem, die Arbeit im Kulturbereich kennenzulernen und sich weiter zu entwickeln. Zum anderen aber profitiert die JKS von der „jungen“ personellen Unterstützung in der kulturpädagogischen Arbeit vor Ort. Assmann nennt Möglichkeiten: Dies könne beispielsweise die vermehrte persönliche Ansprache an die Zielgruppe sein sowie die Begleitung von Projekten und Workshops, Ferienaktionen, Kunstaktionen auf Stadteilfesten sowie die Gestaltung der „Nacht der Jugendkultur“.

Maßnahme fortsetzen, wenn es gut läuft

Wie Kulturamtsleiterin Gabriele Stegemann dem Ausschuss mitteilte, soll die Stelle ab 1. September 2017 zunächst auf ein Jahr befristet sein. Frense sagt aber auch, dass man überlegen werde, die Maßnahme fortzusetzen, „wenn es gut läuft“. Christa Bauer (SPD) „begrüßt das Projekt“, zumal die Kosten überschaubar seien. „Wir sollten nach neun Monaten dann gucken, wie wir weiter damit umgehen.“ Andreas Willmes (CDU) zog verbal den Hut: „Kompliment für die Idee.“

Zu finanzieren ist ein Eigenanteil von 680 Euro monatlich, macht insgesamt 8160 Euro, gefördert vom Gladbecker Bündnis für Familie, Erziehung, Bildung, Zukunft.

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