Renaturierung

Emschergenossenschaft baut nun den letzten Boye-Abschnitt um

So wie hier im Pelkumer Feld soll die Boye auch auf den letzten 3,7 Kilometern bis zu ihrer Mündung in die Emscher umgestaltet werden.

So wie hier im Pelkumer Feld soll die Boye auch auf den letzten 3,7 Kilometern bis zu ihrer Mündung in die Emscher umgestaltet werden.

Foto: Rupert Oberhäuser

Gladbeck  3,7 Kilometer des Flusses in Gladbeck, Bottrop und Essen werden bis Ende 2022 renaturiert. 15 Millionen Euro werden investiert.

Ein Jahr nach der Flutung des neuen Flussbettes für die renaturierte Boye durchs Pelkumer Feld in Gladbeck hat die Emschergenossenschaft nun auch mit der Revitalisierung der Trasse der einstigen Köttelbecke östlich der B 224 begonnen.

Insgesamt werden 3,7 Kilometer des Gewässers in diesem letzten Boye-Bereich bis zur Mündung in die Emscher am Pumpwerk Bottrop-Boye an der Prosperstraße/In der Welheimer Mark (unmittelbar neben der B 224) umgestaltet. Der Abschnitt liegt auf Gladbecker und Bottroper sowie auf Essener Stadtgebiet.

Die Boye wird aus ihrem Betonbett befreit

Die Emschergenossenschaft investiert allein hier 15 Millionen Euro in den Umbau und die Renaturierung des Flusses. Sichtbarstes Zeichen: Die Boye wird - wie im Pelkumer Feld - aus ihrem Betonbett befreit, das Abwasser kommt - wie in den ersten Bauabschnitten - in einen großen Kanal unter die Erde. Die Arbeiten der Emschergenossenschaft werden in diesem Bauabschnitt bis Ende 2022 dauern.

Zuletzt stockten corona-bedingt die abschließenden Arbeiten im Pelkumer Feld. Allein in Gladbeck betreibt die Emschergenossenschaft sechs Pumpwerke, vier Sonderbauwerke wie Hochwasser- oder Regenrückhaltebecken und rund 16,9 Kilometer Kanäle. Außerdem unterhält der Verband in Gladbeck rund 15,3 Kilometer Wasserläufe.

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